Kitas und Grundschulen bereiten sich auf Regelbetrieb vor/ Corona-Auflagen gelten weiterhin

(23. Juni 2020)  Aufatmen bei vielen Eltern: Der coronabedingte Notbetrieb in den Kindertagesstätten in Baden-Württemberg endet an diesem Freitag. Auch die städtischen Kitas in Rastatt sowie die Kitas der freien Träger werden ab Montag, 29. Juni, in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen übergehen. Die Landesregierung hatte die Corona-Verordnung dazu entsprechend in der vergangenen Woche angepasst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertageseinrichtungen Amalie Struve, BIBER, Ottersdorf und Rheinau-Nord bereiten sich derzeit auf die Rückkehr der knapp 600 Mädchen und Jungen vor. 

Die städtischen Kitas öffnen ab kommender Woche wieder zu den regulären Zeiten ihre Einrichtungen. Und auch die Kinder kehren in ihre gewohnten Gruppen zurück. Möglich ist es nun auch wieder, neue Kinder aufzunehmen. „Ich freue mich, dass wir durch die Rückkehr zum Regelbetrieb die Eltern entlasten können und ein Stück Normalität für alle zurückkehrt“, sagt Jörg Böhmer, Leiter der städtischen Kindertagesbetreuung. Da nur wenige pädagogische Fachkräfte der städtischen Kitas zur Risikogruppe zählten, könne der Regelbetrieb nahezu uneingeschränkt angeboten werden, zeigt sich Böhmer zudem erleichtert. 

Abstandsregeln gelten nur noch für Erwachsene untereinander

Eine Abstandsregelung für die Kinder untereinander und zu den pädagogischen Fachkräften gibt es nicht. Erwachsene selbst sollen hingegen das Abstandsgebot von 1,5 Meter einhalten. Die einzelnen Kita-Gruppen bleiben zudem sowohl im Gebäude als auch im Außenbereich voneinander getrennt.

Die Kitas dürfen ausschließlich gesunde Kinder besuchen, die keine Corona-typischen Symptome aufzeigen. Dazu zählen unter anderem Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber oder Husten. Auch Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kita bringen, sowie sämtliche Mitglieder des Haushaltes müssen gesund sein. Hatte ein Kind in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer infizierten Person, darf es die Kita ebenfalls nicht besuchen. Wer sein Kind in die Kita bringt, muss zudem weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Eltern der Kita-Kinder werden in den kommenden Tagen von allen städtischen und freien Kindertageseinrichtungen nochmals separat über die geltenden Regeln informiert. 

Grundschulen nehmen den Betrieb mit allen Kindern wieder auf

Auch die städtischen Grundschulen befinden sich in den letzten Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Regelunterrichts und der Betreuungsangebote für rund 1.600 Kinder ab dem 29. Juni. Dabei gelten ähnliche Bedingungen wie an den Kindertagesstätten. So fällt etwa auch hier die Abstandsregelung für Kinder untereinander weg. Des Weiteren gibt es einige schulspezifischen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf den Unterricht. Bis zum Schuljahresende werden beispielsweise die Fächer Musik und Sport nicht mehr unterrichtet, und es finden keine schriftlichen Leistungsfeststellungen mehr statt. 
Auch das Hochfahren des Betriebs der Grundschulen stellt eine Entlastung der Eltern dar, wissen diese ihr Kind nun wieder zu regelmäßigen Zeiten betreut. Für die weiterführenden Schulen gilt nach jetzigem Stand weiterhin der eingeschränkte Betrieb nach einem rollierenden System. Wie es hier nach den Sommerferien weitergehen soll, muss erst noch vom Land entschieden werden.

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