„Das ist wie Zauberei“: Nachwuchswissenschaftler der Kita Rheinau-Nord erforschen das Element Wasser

(19. Juni 2020) „Wasser marsch!“ hieß es in der Kindertagesstätte Rheinau-Nord am vergangenen Dienstag zum bundesweiten Forschertag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Unter dem diesjährigen Motto „Von der Quelle bis ins Meer“ wurde Naturwissenschaft für Familien anhand alltagsbezogener Experimente erlebbar.

Mit viel Engagement hatte das Kita-Team in Zusammenarbeit mit dem Träger zuvor ein Corona-angepasstes Hygienekonzept speziell für diesen besonderen Tag erstellt. Auf das Experimentieren in den Räumen mussten die Familienangehörigen verzichtet, stattdessen wurde der Außenbereich in ein großes Forschungslabor umgewandelt. So konnten die Kinder der Notbetreuung und deren Familien den ganzen Tag der Wissenschaft widmen. 

Passend zum Thema bescherte das Wetter den forschenden Kinder Wasser von oben. Dies hinderte die Familien, die sich zahlreich angemeldet hatten, jedoch nicht daran, an der Aktion mitzuwirken. Mit ihrem Forscherpass ausgerüstet entdeckten die neugierigen Mädchen und Jungen vielfältige Stationen. So verschwand etwa blaue Tinte im warmen Wasser und wurde durch die Zugabe von klarem Essig wieder sichtbar. „Das ist wie Zauberei!“, bemerkte ein Mädchen begeistert. Mit handwerklichem Geschick stellten die Kinder Wasserspritzen her, klärten Schlammwasser mit einer Filteranlage oder erforschten das Naturphänomen, wie Öl, Wasser und Brausepulver miteinander reagieren. Derweil konnten die Kinder in ihren Gruppenräumen herausfinden, ob eine Feder oder eine Holzkugel schwimmt, ob Wasser einen Berg formt und beobachten, wie lange ein Eiswürfel benötigt, um vollständig zu schmelzen.

Alle Beteiligten, ob groß oder klein, schlüpften in die Rolle von Wissenschaftlern und stellten begeistert Hypothesen auf, um diese dann direkt zu überprüfen. „Ich finde es selbst interessant“, gab etwa ein Elternteil zu. „Ganz wertvoll, was Ihr hier macht. Für die Kinder ein Highlight – was ganz Besonderes“, ernteten auch die pädagogischen Fachkräfte durchweg positive Rückmeldungen der Eltern. Auch der Gedanke des nachhaltigen Lernens spiegelte sich in der Aussage eines forschenden Vaters wider: „Tolle Ideen, auch für zu Hause.“ 

Und wer so fleißig forscht, der soll auch belohnt werden. Kita-Leiterin Krista Kessler überreichte am Ende eines ereignisreichen Tages allen beteiligten Kindern ein Zertifikat in Form eines Forscherdiploms. Der krönende Abschluss eines gelungenen Forschertags.

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