Städtische Sporthallen öffnen ab 15. Juni wieder für den Vereinssport

(12. Juni 2020) Endlich wieder Bälle aufs Tor werfen oder schießen: Ab Montag, 15. Juni, stehen den Vereinen in Rastatt und seinen Ortsteile wieder alle 18 städtische Turn- und Sporthallen zur Verfügung – wenn auch mit einigen Einschränkungen. Denn auch hier gelten die coronabedingten Abstands- und Hygieneregeln. Verboten bleibt weiterhin Kontaktsport, wie etwa Handball oder Judo. Erlaubt sind aber Wurf- oder Technikübungen ohne Körperkontakt. Abhängig von der jeweiligen Sportart dürfen bis zu 20 Personen gleichzeitig in den Sporthallen trainieren. 
Stefan Vogt, Fachbereichsleiter für Schulen, Kultur und Sport bei der Stadt Rastatt, freut sich, dass durch die Öffnung der Sporthallen das Vereinsleben wieder gestärkt werden kann: „Sportvereine haben in Rastatt eine bedeutende Funktion. Sie sind ein wichtiges Bindeglied unserer Gesellschaft.“ Auch wenn der Vereinssport vorerst nur eingeschränkt ausgeübt werden kann, sieht Vogt die Lockerung der Landesregierung als ein Lichtblick für Vereine in Corona-Zeiten. 
Bereits seit dem 2. Juni erlaubt die baden-württembergische Corona-Verordnung wieder einen eingeschränkten Betrieb öffentlicher und privater Sportanlagen in geschlossenen Räumen. Nach Klärung offener Fragen und Anpassung weiterer Corona-Verordnungen durch die Landesregierung hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Tagen die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und die Hallennutzer über die Auflagen informiert. Festgelegt wurde neben den einzuhaltenden Abstands- und Hygieneauflagen unter anderem, wie viele Personen pro Sporthalle zulässig sind. Die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer variiert dabei in Abhängigkeit von der Sportfläche und Sportart. Weiterhin nicht zulässig ist etwa hochintensives Ausdauertraining. Zudem können Duschen und Umkleidekabinen vorerst nicht genutzt werden. Sportler sollten deshalb am besten schon umgezogen in die Hallen kommen. Toilettenräume stehen unabhängig davon natürlich zur Verfügung.
Stadt verzichtet vorerst auf Hallengebühren
Aufgrund der dynamischen Lage behält sich die Stadtverwaltung vor, die Auflagen an neue Entwicklungen anzupassen. Benötigen Schulen die Hallen für den Unterricht oder für Prüfungen, so hat dies Vorrang. Wegen der eingeschränkten Nutzung und dem erhöhten Aufwand für Vereine, der mit den Corona-Auflagen einhergeht, verzichtet die Stadt bis zu den Sommerferien auf die Erhebung von Hallengebühren. 

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