„Warum bist du denn im Fernseher?“: Kinderschule Amalie Struve tauscht sich mit Kindern per Videochat aus

(28. Mai 2020) Gemeinsam spielen, neue Dinge entdecken und erlernen und vor allem viel lachen: So gestaltet sich der Alltag in vielen Kitas. Dass man all das auch virtuell erleben kann, haben in den vergangenen Wochen die Erzieherinnen und Erzieher der städtischen Kinderschule Amalie Struve gezeigt. Denn trotz der Corona-Zwangspause ist der Kontakt zu den daheimgebliebenen Kindern nie abgebrochen. „Wir haben allen Eltern angeboten, über ein Video-Telefonat online den Kontakt zu den Erziehern zu halten“, sagt Nadine Daniel, Leiterin der Kinderschule Amalie Struve. Und dieses Angebot wurde rege genutzt. In den teilweise 60 Minuten langen Video-Telefonaten wurde intensiv pädagogisch gearbeitet und gespielt. 
Es wurde gemeinsam gesungen und gereimt, zusammen Brettspiele gespielt, Bilderbücher vorgelesen oder aber auch ein Erzähltheater aufgeführt. In Begleitung der Eltern zeigten die Kinder mit der Handykamera ihr eigenes Zimmer, wo etwa ein Kind eine große Lego-Burg aufgebaut hatte. „Es ist schön, dass trotz der Zwangspause die Kinder einem so zugewandt bleiben. Wir sind eben Teil ihres Lebens und das sind wir sehr gerne“, sagt Erzieherin Anna Veres.
Doch nicht nur in den Kinderzimmern wurde fleißig gebaut. Auch in der Kinderschule wurde während der Schließzeit einiges verändert. So dekorierten die Teams der Notbetreuung die Gruppenräume um, gestalteten neue Spielbereiche und besorgten neues Spielmaterial. „Auf all das waren die Kinder besonders neugierig“, berichtet Erzieherin Denise Rose. Also schnappten die Erzieher und Erzieherinnen sich den Laptop. Mit der eingebauten Kamera ging es auf die Reise durch den Gruppenraum und den Garten. „Ein Krippenkind reagierte völlig verblüfft und fragte: ,Warum bist du denn im Fernseher?‘“, erzählt Rose. Alle Kinder würden sich nun doppelt darauf freuen, die Kinderschule endlich wieder „offline“ zu erleben.
Für alle Mädchen und Jungen, die noch zu Hause bleiben müssen, plant die Kinderschule weitere Video-Telefonate. Zudem werden den Eltern weiterhin regelmäßig pädagogische Materialien per Mail oder Post zugeschickt. 

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