Neues Angebot der Kinder- und Jugendförderung: Rastatt gibt es nun auch digital bei Minecraft

(18. Mai 2020) Fans des beliebten Computerspiels Minecraft dürfen sich auf eine neue Spielwelt freuen. Der Minecraft-Server „Rastatt 2.0“ der Kinder- und Jugendförderung Rastatt geht am Mittwoch, 20. Mai, um 13 Uhr an den Start. Unter dem Motto „Wie stellst Du Dir Dein Rastatt vor?“ können Nutzer des Videospiels die Stadt Rastatt virtuell neu entwickeln und bauen. „Wir hoffen, dass wird mit dem Angebot viele Kinder und Jugendliche erreichen und ihnen spielerisch den Spaß an Stadtentwicklung vermitteln können“, sagt Miguel Rodriguez, Kundenbereichsleiter der Kommunalen Sozialarbeit. 
Die Idee, einen eigenen, städtischen Server für Minecraft anzubieten, stammt von Lars Beck. Er studiert Soziale Arbeit an der Dualen Hochschule in Stuttgart und arbeitet während der Praxisphasen in der städtischen Kinder- und Jugendförderung. Bei Minecraft, das bereits seit dem Jahr 2009 auf dem Markt ist, können Spieler ab sechs Jahren Konstruktionen aus würfelförmigen Blöcken in einer 3D-Welt bauen. Außerdem können sie diese Welt erkunden, Ressourcen zum Bauen sammeln und die Blöcke zu anderen Gegenständen weiterverarbeiten. „Man kann es also als eine Art virtuelles Lego bezeichnen“, so Lars Beck, der sich intensiv in die Möglichkeiten des Spiels eingearbeitet hat und auch die Moderation und Begleitung des Spiels übernimmt. Auch Tipps zum Spiel für Neulinge in Form von Hinweisschildern hat er in der virtuellen 3D-Welt platziert.
„Besonderen Wert legen wir auf einen angemessenen und freundlichen Umgangston innerhalb des Spiels, in das die Nutzer auch Kommentare und Nachrichten austauschen können“, betont der 22-jährige Student. Spieler, die sich nicht an die Regeln halten, könne man zeitweise ausschließen oder, wenn es sein muss, auch ganz sperren.
Nach dem offiziellen Start am Mittwoch ist der Server zunächst bis zum 3. August 2020 täglich von 7 bis 23 Uhr erreichbar. „Acht Stunden Nachtruhe sind schon Pflicht“, wie Beck schmunzelnd anmerkt. Kundenbereichsleiter Rodriguez denkt schon jetzt über die Zeit nach der Testphase nach. „Wenn das Angebot gut angenommen wird, können wir uns auch eine Verlängerung vorstellen. Vielleicht ergeben sich hier zukünftig auch neue Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche an der Stadtentwicklung“, hofft Rodriguez. Auch stellt er in Aussicht, dass andere junge Rastatter in das Spiel als Moderatoren eingebaut werden könnten. 
Alles, was für einen Zugang zum Server benötigt wird, ist der Besitz des Videospiels Minecraft JAVA Edition (die Windows 10 Version wird technisch nicht unterstützt), einen funktionierenden Internetanschluss sowie die Zugangsdaten des Servers. Den Server „Rastatt 2.0“ können Spieler abrufen unter der IP Adresse: 5.83.169.44:10600 
Wer Fragen zum Spiel hat, Ideen einbringen möchte oder Interesse an einer Mitarbeit am Projekt hat, wendet sich per E-Mail an jugendtreff@rastatt.de

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