Fieberambulanz in der Reithalle bleibt weiter bestehen/Kein Dienst mehr am Wochenende

(29. April 2020) Die Rastatter Fieberambulanz in der Reithalle wird voraussichtlich bis zum 15. Mai weiter bestehen bleiben. Allerdings zu veränderten Öffnungszeiten. Da in den vergangenen vier Wochen nur wenige Patienten die Ambulanz am Wochenende aufgesucht haben, bleibt sie ab sofort samstags und sonntags geschlossen. Von Montag bis Freitag ist das Rastatter Ärzteteam aber weiterhin von 14 bis 17 Uhr im Einsatz, um Patienten mit fieberhaften Infekten zu untersuchen. Auch am Freitag, am Tag der Arbeit, ist die Fieberambulanz regulär geöffnet. 

Die Fieberambulanz ist keine Corona-Ambulanz, in der standardmäßig die entsprechenden Tests gemacht werden. Vielmehr ist sie eine Vorstufe, um Patienten mit entsprechenden Symptomen zu untersuchen, und dadurch auch die Hausarztpraxen zu entlasten, die nicht über ausreichend Schutzausrüstungen verfügen. Die Anzahl der Bürgerinnen und Bürger, die die Ambulanz bislang aufgesucht haben, variiere von Tag zu Tag und liege zwischen sieben und 20 Patienten, berichtet Christine Stiepak, Fachärztin für Innere Medizin, die sich gemeinsam mit elf weiteren Ärzten aus Rastatt freiwillig für den Dienst gemeldet hat. Zeigt ein Patient Symptome, die auf eine Infizierung mit dem Coronavirus hindeuten, können die Ärzte vor Ort direkt einen Abstrich machen. „Gott sei Dank ist ein Großteil der Tests bislang negativ ausgefallen“, so Stiepak.  

Wer unter einem fieberhaften Infekt leidet, kann nun auch ohne Voranmeldung beim Hausarzt die Fieberambulanz aufsuchen. Während die Räumlichkeiten in der Reithalle kostenlos von der Stadt Rastatt zur Verfügung gestellt werden, versorgen der DRK-Ortsverein Rastatt und Andrea Flackus die Fieberambulanz mit selbstgenähten Gesichtsmasken, sodass jeder Patienten beim Betreten der Reithalle eine Maske aufsetzen kann. Das Materialkosten dafür übernimmt die Bürgerstiftung Rastatt.

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