Städtische Wohnheime für Geflüchtete erhalten Schutzmasken vom DRK

(28. April 2020) Die Nähmaschinen bei einigen Mitgliedern des DRK-Ortsvereins Rastatt laufen derzeit auf Hochtouren. Mehr als 1.200 Stoffmasken haben 18 Frauen aus der Gemeinschaft der Sozialarbeit des Vereins und einige weitere Helferinnen schon genäht. Einen Teil davon überreichte Gisela Kunz vom DRK-Ortsverein am heutigen Montag an Petra Heinisch-Hildenbrand von der Stabsstelle Chancengleichheit und Integration. Vorgesehen sind die 120 Masken für die Bewohner der Anschlussunterbringungen für Flüchtlinge im Bittlerweg und der Weiherstraße. 
Bereits in der vergangenen Woche haben die Bewohner der Anschlussunterbringung in der Kehlerstraße ein Paket mit Masken erhalten, zusammen mit einem Hinweisblatt in einfacher Sprache. Darauf wird mit Bildern informiert, dass beim Einkaufen, in Bussen und Bahnen sowie bei Behördengängen das Tragen der Masken ab sofort Pflicht ist. Zudem finden die Bewohner darauf Hygieneempfehlungen und Waschanleitungen. Das Verteilen der Masken und eine zusätzliche Einweisung in die richtige Handhabe damit übernehmen die Hausmeister der beiden Einrichtungen Viktor Strauch und Arnold Smuda. 
Heinisch-Hildenbrand freut sich, dass neben dem Verein Junge Flüchtlinge in Rastatt auch die ehrenamtlichen Helferinnen des DRK fleißig Masken für die Geflüchteten genäht haben. Und auch weiterhin will der Verein Flüchtlinge unterstützen, bis alle Bewohner in den Anschlussunterbringungen versorgt sind. „Das ist gelebte Integration, ganz nach dem Motto Rastatt gemeinsam gegen Corona“, so Heinisch-Hildenbrand. Für Gisela Kunz ist es wichtig zu zeigen, dass der DRK-Ortsverein Rastatt auch in dieser Zeit für die Bevölkerung aktiv ist und dort hilft, wo es nötig ist.
Wer sich auch ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich bei der Stabsstelle Chancengleichheit und Integration melden telefonisch unter 07222 972-1030 oder -1031 oder per E-Mail unter: chancengleichheit-und-integration@rastatt.de.

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