Behutsame Lockerung der Corona-Regeln: gutes Zeichen, aber auch erneuter Auftrag, Abstandsregeln einzuhalten – Dialog mit Einzelhandel am Wochenende

(16. April 2020) Bundesregierung und Länderchefs haben sich am 15. April auf eine vorsichtige bundesweite Lockerung der bisherigen Corona-Regelungen verständigt. Was aber bedeutet das konkret fürs Leben und Arbeiten in Rastatt? „Ich begrüße die aus meiner Sicht kluge Entscheidung, die geltenden Regeln behutsam zu lockern, gleichzeitig aber keinen Zweifel daran zu lassen: der Gesundheitsschutz hat oberste Priorität, und daher sind weiterhin Abstand und Hygienevorschriften genauestens einzuhalten, um eine weitere Ausbreitung des gefährlichen Virus einzudämmen“, kommentierte Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch die neuen Beschlüsse.

Im Rathaus wartet man jetzt mit Spannung, wie die Beschlüsse in der Notverordnung der Landesregierung konkretisiert werden. Denn erst mit Vorliegen der rechtskräftigen Landesverordnung und der Regelungen zu den einzelnen Themenbereichen hat die Stadt eine Klärung für ihre Zuständigkeitsbereiche – sei es bei den Ordnungsangelegenheiten, beim Notbetrieb in den Kitas, bei den räumlichen und hygienischen Vorbereitungen in den Schulen und anderen kommunalen Einrichtungen oder beim Thema Veranstaltungen.

Die Verordnung des Landes ist für Freitagabend, 17. April, angekündigt und wird unter anderem darüber Auskunft geben, welche Geschäfte genau unter die neue Regelung fallen und dann ab Montag, bei einer Ladenfläche von maximal 800 Quadratmetern, öffnen dürften. Ebenso wird eine Klärung erwartet, welche Vorkehrungen von den Geschäften getroffen werden müssen, um Abstand und Hygiene zu gewährleisten.

Der OB kündigte an, den Einzelhandel am Wochenende zu einer Telefonkonferenz einzuladen, um dann noch offene Fragen rund um die Öffnung und den Betrieb von Geschäften gemeinsam zu klären. „Der städtischen Wirtschaftsförderung und mir persönlich liegt es sehr am Herzen, dem Einzelhandel zur Seite zu stehen in dieser schwierigen Zeit“, so der Oberbürgermeister. Die jetzt beschlossene, vorsichtige Lockerung des öffentlichen Lebens sei ein gutes Zeichen. Dies jedoch sei nur möglich gewesen dank der großartigen Bereitschaft der Bevölkerung, die geltenden Kontaktbeschränkungen einzuhalten. „Ich bin sehr dankbar und, ja, auch stolz, dass die Rastatter Bürgerschaft sich bisher so diszipliniert verhält. Daran appelliere ich auch weiterhin. Denn ob die Lockerungen Bestand haben und weiter ausgebaut werden können, hängt wesentlich vom verantwortungsbewussten Verhalten von uns allen, von jedem Einzelnen, ab. Daher gilt heute mehr denn je: Abstand halten“, sagte Hans Jürgen Pütsch.

Der städtische Corona-Koordinierungsstab unter Leitung des OB wird am Samstag, 18. April, in einer Telefonkonferenz über die Notverordnung des Landes beraten und die weiteren Schritte für die Umsetzung vor Ort veranlassen. 

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