Corona-Kontrollen am Osterwochenende: Die meisten Rastatter halten sich an die Regeln

(14. April 2020) Trotz des herrlichen Wetters haben sich die Rastatter an den Ostertagen überwiegend an die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise gehalten. Diese Bilanz hat am Dienstag der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt gezogen, der gemeinsam mit Polizei und städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch über die Feiertag im Einsatz war.

Die Beamten des Rastatter Polizeireviers haben insgesamt 27 Anzeigen erstellt, weil Gruppen mit mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit unterwegs waren oder die Abstandsregelungen nicht eingehalten wurden. Besonders im Stadtpark, am Rheindamm oder etwa am Kulturplatz stießen die Beamten auf größere Ansammlungen von Menschen. Sie alle müssen nun mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro rechnen. Insgesamt 38 Verstößen zählten indes die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Sozialarbeit, die insbesondere Spielplätze, Sportanlagen und beliebte Aufenthaltsorte kontrollierten und dabei auf eine direkte Ansprache der Bürger setzten. Ergebnis: Der überwiegende Teil reagierte verständnisvoll und zeigte sich einsichtig. 

Auch die Rastatter Betriebe haben sich größtenteils an die vorgeschriebenen Öffnungszeiten und Abstandsregeln bei den Außerhausverkäufen gehalten, bilanziert Christian Junger, Leiter des städtischen Bereichs Ordnungsangelegenheiten. Bei den sommerlichen Temperaturen hatten die städtischen Kontrolleure ihren Fokus besonders auf die örtlichen Eisdielen gelegt. Doch auch hier gab es nichts zu beanstanden. Lediglich ein Bäckereibetrieb muss nun mit einer Anzeige rechnen, da er entgegen der gesetzlichen Vorgaben am Ostersonntag geöffnet hatte.
 

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