Coronakrise: Stadtverwaltung nur noch telefonisch und per Mail erreichbar/ Notbetrieb für Kinderbetreuung in Kitas und Schulen in Vorbereitung/ Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse abgesagt bis nach den Osterferien

(16. März 2020) Die sehr dynamischen Entwicklungen bei der Ausbreitung des Coronavirus stellen auch den Dienstbetrieb der Stadtverwaltung täglich vor neue Herausforderungen. Oberste Priorität hat eindeutig der Gesundheitsschutz für Bürgerinnen und Bürger und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aus gesundheitlicher Vorsorge und vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung vom 16. März (nähere Infos unter www.stm.baden-wuerttemberg.de) sieht sich die Stadtverwaltung jedoch gezwungen, die persönliche Erreichbarkeit der Dienststellen einzuschränken. Grundsätzlich sind ab sofort die Dienststellen im Historischen Rathaus, im Rathaus Herrenstraße, im Verwaltungsgebäude Kaiserstraße 48 a, 50 und Fruchthalle, im Bürgerforum Rossi-Haus sowie alle Ortsverwaltungen geschlossen und nur noch telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Telefonnummern und Ansprechpartner finden Sie hier.  

Persönliche Termine mit Mitarbeitern der Verwaltung können derzeit nur in unaufschiebbaren, dringlichen Angelegenheiten und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung stattfinden. Die telefonische Erreichbarkeit für Terminvereinbarungen ist wie folgt festgelegt:

Bürgerbüro: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Mittwoch von 14 bis 17 Uhr.

Alle anderen Dienststellen entsprechend der bisherigen Öffnungszeiten. 

Die bisherige Samstagsöffnung des Bürgerbüros entfällt bis auf Weiteres; an diesem Tag ist das Team des Bürgerbüros auch telefonisch nicht erreichbar. 

Auch die städtischen Kultureinrichtungen sind, wie bereits kommuniziert, geschlossen. Die neue Corona-Verordnung der Landesregierung, die am 17. März in Kraft tritt, macht zudem die Schließung weiterer Einrichtungen in Rastatt – wie BadnerHalle, Reithalle oder Forum Kino – erforderlich. Welche konkreten Auswirkungen die neue Landesregelung oder auch neue Vorgaben des Bundes auf Einrichtungen, geplante Veranstaltungen und das Alltagsleben in Rastatt haben werden, stimmt die Stadtverwaltung täglich intern in Koordinierungsstäben ab und verständigt sich eng mit dem Landkreis – um im regionalen Schulterschluss bestmöglich durch diese schwierige Zeit zu kommen. 

Notfallbetreuung in Kitas und Schulen
In jedem Fall sicherstellen möchte die Stadtverwaltung eine Notfallbetreuung in Kitas und städtischen Schulen für Kinder, deren Eltern beide im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten. Für die Kitas in Rastatt ist bereits geregelt: Alle Einrichtungen halten eine Notfallbetreuung vor. Eltern werden gebeten, sich direkt an die jeweilige Kita zu wenden und dort die entsprechende Selbsterklärung zu unterschreiben. 

Wie die Notfallbetreuung konkret in Schulen abgewickelt werden kann, wird derzeit von den Schulleitungen geklärt und direkt mit den Erziehungsberechtigten kommuniziert. Eltern mit entsprechendem Bedarf wenden sich bitte direkt an die Schule, die ihr Kind besucht. Bitte beachten: Eine Notfallbetreuung ist nur vorgesehen für Kinder der Klassenstufen 1 bis 6.

Gremiensitzungen bis nach Ostern abgesagt
Auch die kommunalpolitischen Gremien müssen in der aktuellen Coronakrise ab sofort zeitliche Einschränkungen hinnehmen. Bis zum 19. April sind die folgenden öffentlichen Sitzungen abgesagt: Verwaltungs- und Finanzausschuss am 16. März, Gemeinderat am 23. März, Gemeinsamer Ausschuss am 25. März und Technischer Ausschuss am 30. März.

Alle Infos zu den aktuellen Entwicklungen und den Auswirkungen auf Rastatt auch unter www.rastatt.de

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