Nach Urlaub in Risikogebiet: OB Pütsch bleibt vorsorglich zu Hause/ Vier Schulen bereits ab Montag geschlossen

(14. März 2020) Nachdem das Robert-Koch-Institut am Freitagabend die internationalen Coronavirus-Risikogebiete auch um das Bundesland Tirol in Österreich und die spanische Hauptstadt Madrid ausgeweitet hat, hat sich Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch nach einem Urlaub in Tirol dazu entschieden, bis 20. März vorsorglich von zu Hause aus zu arbeiten. Pütsch, der selbst und auch seine Frau bei bester Gesundheit sind, folgt damit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, das nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet vorsieht, aus Sicherheitsgründen zwei Wochen nach der Rückkehr zu Hause zu bleiben.

Offiziell vertreten wird ihn in dieser Zeit Bürgermeister Raphael Knoth, der ab dem heutigen Samstag wieder seinen Dienst aufnimmt. Knoth selbst hatte die vergangenen zwei Wochen von zu Hause aus gearbeitet, da er sich ebenfalls zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten hatte. 

Vier Rastatter Schulen bereits ab Montag geschlossen 
Aufgrund von Corona-Verdachtsfällen an der Grundschule Rauental, der Johann-Peter-Hebel-Schule, der Carl-Schurz-Schule und der Karlschule haben die Schulleiterinnen gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt Rastatt beschlossen, dass die Einrichtungen bereits am Montag, 16. März, geschlossen bleiben. Ab Dienstag greift dann die landesweite Regelung, die eine Schließung aller Schulen und Kitas bis nach den Osterferien vorsieht.

RKI-Empfehlungen gelten auch für Sitzungen des Gemeinderats 
Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder des Gemeinderats werden gebeten, den anstehenden Sitzungen im Ratssaal unabhängig von Symptomen fernzubleiben, sofern sie sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Wer Krankheitssymptome aufweist, insbesondere Fieber und Husten, sollte ebenfalls die Sitzungen vorsorglich meiden. Die Stadtverwaltung wird auch in Zukunft ein Desinfektionsspender vor dem Saal bereitgestellt.

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