Zum Schutz der Bevölkerung: Stadt schließt städtische Einrichtungen und sagt weitere Veranstaltung ab

(13. März 2020) Die Stadt Rastatt hat am Freitag, 13. März, weitere Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern und insbesondere Risikogruppen zu schützen. Ausgehend von der Anordnung der baden-württembergische Landesregierung, die Schulen und Kitas im Land ab Dienstag und bis nach den Osterferien zu schließen, werden auch einige städtische Einrichtungen ab dem morgigen Samstag bis auf Weiteres vorsorglich geschlossen bleiben. Zudem werden weitere Veranstaltungen abgesagt. Es handelt sich in allen Fällen um vorbeugende Maßnahmen. 

Kultur- und Sporteinrichtungen geschlossen
Von der Schließung betroffen sind der Jugendtreff, die städtischen Museen, die Stadtbibliothek und die Städtische Musikschule. Die Stadt folgt dabei auch der Empfehlung des Landesverbandes der Musikschulen. Auch die Sport- und Mehrzweckhallen stehen derzeit nicht mehr zur Verfügung. Während der Schließzeit der Stadtbibliothek fallen für die entliehenen Medien keine Versäumnisgebühren an, und es werden auch keine Mahnungen verschickt. Die Stadtbibliothek ist telefonisch erreichbar unter 07222 972-8504 und per E-Mail unter stadtbibliothek@rastatt.de.

Stadt sagt Veranstaltungen ab
Zur Eindämmung des Coronavirus hat die Stadt entschieden, weitere Veranstaltungen abzusagen. Davon betroffen sind: der Verkaufsoffene Sonntag am 19. April samt Frühlings- und Kunsthandwerkermarkt; der Frühjahrsjahrmarkt, der vom 24. April bis 28 April auf dem Festplatz hätte stattfinden sollen, und gleichermaßen der Krämermarkt. Auch die öffentlichen Stadtführungen der Touristinfo entfallen vorerst bis Ende April. 

Zudem wurden bis auf Weiteres alle Angebote und Veranstaltungen des Rastatter Seniorenbüros abgesagt, darüber hinaus das Café International im Rossi-Haus, der Seniorentanztee im März und April sowie die beiden Veranstaltungen, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hätten stattfinden sollen: „Arbeiten in Deutschland – was muss ich wissen“ am Donnerstag, 19. März, und der Workshop zum Thema Rassismus am 24. März. Beide Veranstaltungen sollen nachgeholt werden. 

Ämterbesuche einschränken
Die Stadtverwaltung bittet zudem Bürgerinnen und Bürger, persönliche Besuche und Vorsprachen bei Ämtern und Dienststellen auf das Notwendigste zu beschränken. Wo immer es möglich ist, sollten Angelegenheiten schriftlich, telefonisch oder auch per E-Mail abgeklärt werden. Viele Informationen sind bereits online verfügbar unter www.rastatt.de.

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