Mehr Platz für Rastatts Kinder: Kita Friedrich Oberlin feiert Richtfest

(9. März 2020) „Ein solches Gebäude muss mit Leben gefüllt werden“, betonte Bürgermeister Arne Pfirrmann bei der Feier zum Richtfest der Kita Friedrich Oberlin am Freitag, 6. März. Und das wird es auch bald. Geplant ist, dass der Erweiterungsbau im September dieses Jahres fertiggestellt wird. Jetzt feierten die anwesenden Gäste aber erst einmal die Fertigstellung des Rohbaus: Bürgermeister Arne Pfirrmann, Sabine Knöpfel, Leiterin der Kita Friedrich Oberlin, Vertreter/innen der Gemeinderatsfraktionen, die beauftragten Architekten- und Ingenieurbüros, Baufirmen und Vertreter/innen der zuständigen Fachämter. Wie es sich für ein Richtfest gehört, gab Zimmermann Klaus Mörmann den Richtspruch zum Besten. Und die Kita-Kids sangen für die Gäste ein Lied. 

Auf den neuen 400 Quadratmetern können die Kinder der Kita Friedrich Oberlin bald spielen, schlafen und essen. Das neue Gebäude ist zweigeschossig und mit zwei Gruppenräumen von je 45 Quadratmetern für Krippenkinder im Alter von einem Jahr bis drei Jahren ausgestattet sowie einem Gruppenraum mit rund 55 Quadratmetern für Kinder über drei Jahren. Zudem wird es Schlaf- und Sanitärräume geben, außerdem drei Materialräume und ein Personalraum für 30 Mitarbeiter/innen. Wenn der Erweiterungsbau fertiggestellt ist, wird die Kita insgesamt Platz für 20 Kinder unter drei Jahren und für 100 bis 110 Kinder im Alter von über drei Jahren bieten.

Bürgermeister Pfirrmann wies auf die Notwendigkeit von zusätzlichen Kitaplätzen hin. „Es wird nicht die letzte Kita in Rastatt sein, bei der wir ein Richtfest feiern“. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs an Plätzen in den Kindertageseinrichtungen hatte der Gemeinderat im März 2017 beschlossen, den Ausbau der städtischen Kitas voranzutreiben. 

Sabine Knöpfel, Leiterin der Kita Friedrich Oberlin, erläuterte, dass es bereits jetzt schon Anmeldungen für die zusätzlich geschaffenen Kita-Plätze gebe. Diejenigen für die unter Dreijährigen seien sogar bereits belegt. Bei den Kindern über drei Jahren gebe es noch einige freie Plätze. Von den 44 zusätzlichen Plätzen seien momentan fünf belegt. Viele Eltern hätten zudem ihre Kinder erst einmal in eine Vormerkliste eingetragen, da sie abwarten wollten, ob der Zeitplan zur Fertigstellung auch eingehalten wird, erklärte Knöpfel.

Deutlich wurde beim Richtfest auch, dass mehr Kinder auch mehr Fachpersonal benötigt. „Wir sind richtig stolz, dass wir für die zehn zusätzlichen pädagogischen Fachkräfte schon sieben für den 1. September einstellen konnten“, berichtete Dietmar Pingel, Geschäftsführer der Kirchengemeinde in Rastatt. Über weitere Bewerbungen freut sich das Kita-Team.

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