Die Karlschule in Rastatt ist spitze in Sachen Energiesparen und Sieger beim „Fifty-Fifty-Projekt 2018“

(20. Februar 2020) Die Rastatter Schulen sind beim Energiesparen nicht zu bremsen und haben es wieder geschafft, ihren Heizungs-, Strom- und Wasserverbrauch zu verringern. Elf Schulen beteiligen sich am sechsten „Energieeinsparbeteiligungsprojekt Fifty-Fifty “, das insgesamt über einen Zeitraum von drei Jahren läuft. Das Ergebnis des ersten Jahres präsentierten am Dienstag, 18. Februar, Bürgermeister Raphael Knoth, Horst Fernsner von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH sowie Rastatts Klimamanager Martin Schursch. Die elf beteiligten Schulen konnten in 2018 insgesamt 16.439 Kilowattstunde beim elektrischen Strom einsparen, 739 Kubikmeter Wasser und 22,4 Tonnen CO2 vermeiden.

„Durch die Klimadebatte meint man, das Projekt sei neu“, so Bürgermeister Knoth. Das ist es aber wahrlich nicht, denn das Fifty-Fifty-Projekt läuft an Rastatter Schulen schon seit 19 Jahren. „Es zeigt, dass das Thema Energiesparen sehr wichtig ist“, betonte Knoth. Für die aktuelle Projektphase, die von 2018 bis 2020 läuft, gibt es gleich zwei Änderungen. Rastatts Klimamanager Martin Schursch ist nun in Sachen „Fifty-Fifty“ der Ansprechpartner für alle beteiligten Schulen. Er ist seit Oktober 2019 bei der Stadt, daher hat sich die Präsentation der Ergebnisse vom Jahr 2018 um ein paar Monate verschoben. Zudem wird der Referenzwert des Energieverbrauchs nicht mehr wie bisher aus dem geringsten Verbrauchswert der drei zurückliegenden Jahre berechnet, sondern aus dem Mittelwert der Jahre 2015 bis 2017. 

Die Stadt Rastatt führt das Energieeinsparbeteiligungsprojekt „Fifty-Fifty“ seit dem Jahr 2001 durch und freut sich schon auf das Jubiläum im kommenden Jahr, wenn das Projekt sein 20-jähriges Bestehen feiert. Die teilnehmenden Schulen erhalten als Belohnung 50 Prozent der eingesparten Energiekosten von der Stadt zur freien Verfügung zurück. Fünf Prozent die jeweiligen Hausmeister. Die Grundidee beim Projekt ist, beim Energiesparen an den Schulen anzusetzen, da dort erfahrungsgemäß viel Energie verbraucht wird. Außerdem sollen die Schüler/innen so den sparsamen und nachhaltigen Umgang mit Energie und Rohstoffen lernen. 

Die elf beteiligten Schulen haben sich für das Jahr 2018 Prämien in Höhe von 10.105 Euro gesichert, die höchste Summe mit 2.855 Euro wurde an die Karlschule ausgezahlt. Platz zwei belegt die Schule Ottersdorf mit 1.794 Euro, gefolgt von der Hans-Thoma-Schule mit 1.304 Euro. 

Eine Projektphase dauert drei Jahre, somit läuft das aktuelle Projekt noch bis 2020. Zusätzlich, und um die Motivation für das „Fifty-Fifty-Projekt“ weiter zu fördern, hat die Stadt Rastatt finanzielle Mittel für die Unterstützungsangebote der KEA-BW bereitgestellt. Die KEA-BW bietet beispielsweise Unterrichtseinheiten zu Energiethemen an, die die Schulen unabhängig von der Teilnahme am Energiesparbeteiligungsprojektes in Anspruch nehmen können und die auch mit Projekttagen oder Schulfesten kombinierbar sind.

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