Grünflächen und Wälder nicht betreten: Stadt warnt vor herabstürzenden Ästen

(10. Februar 2020) Aufgrund der Auswirkungen des Orkans „Sabine“, der in der Nacht auf Montag auch Rastatt heimsuchte, und der anhaltenden Sturmwarnung hat der Leiter des Kundenbereichs Grünflächen der Stadt Rastatt am Montagmorgen vom Betreten von Grünanlagen, Spielplätzen und Wäldern abgeraten. „Äste können weiterhin brechen und unter Umständen auch Bäume umstürzen“, so Detlev Brünig. Die Sturmfront sei noch nicht durch. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Betriebe sind seit den frühen Morgenstunden dauerhaft im Einsatz, um Wege und Straßen von Ästen oder querliegenden Bäumen zu befreien. Erschwert werden die Arbeiten durch den anhaltend starken Wind. So können die Mitarbeiter etwa nicht die Hebebühne einsetzen, um damit Totholz aus Baumkronen zu entfernen. Auch der städtische Forst ist ausgerückt, um die Hauptwege im Stadtwald freizuräumen. „Stand jetzt gibt es zwar viele Astabbrüche, aber keinen flächigen Sturmwurf, wie ihn etwa Orkan Lothar verursacht hatte“, stellt Forstrevierleiter Uwe Kirst am Morgen fest. 

Die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk Rastatt arbeiten eng verzahnt miteinander und sind bemüht, die Folgen des Sturms schnell zu beseitigen. Bis Montagmorgen verzeichnete die Freiwillige Feuerwehr rund 30 Einsätze, vor allem umgestürzte Bäume, herumliegende Äste oder etwa Blechverkleidungen, die sich von Dächern gelöst hatten, beschäftigten die Einsatzkräfte. „Im Großen und Ganzen sind wir bislang glimpflich davon gekommen. Es gab zwar viele, aber keine dramatischen Einsätze“, so Sascha Quednau von der Freiwilligen Feuerwehr. 

Sowohl die gesamten Linienbusse der Verkehrsgesellschaft Rastatt (VERA) fuhren am Morgen planmäßig als auch die Busse des Pendelverkehrs zum Übergangsquartier der Hans-Thoma-Schule nach Wintersdorf, berichtet Stefan Vogt, Leiter des Fachbereichs Schulen, Kultur und Sport. Aufgrund der Meldung des Kultusministeriums des Landes Baden-Württemberg, das es Eltern freigestellt hatte, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist, hätten sich einer ersten Bilanz zufolge viele Eltern dafür entschieden, von der Möglichkeit Gebrauch zu machen. Im ersten Bus nach Wintersdorf seien lediglich rund 20 Kindern statt der üblichen 100 Kinder mitgefahren, so Vogt. 

Folgen Sie uns auf:


Ansprechpartner für die Presse

Pressestelle Stadt Rastatt

Telefon: 07222 972-1300
oder -1301

E-Mail: pressestelle@rastatt.de