Auftakt für den Neubau der Hans-Thoma-Schule

(6. Februar 2020) Modern, barrierefrei, inklusiv und mit einem dreizügigen Ganztagsangebot. All das wird die neue Hans-Thoma-Schule bieten, wenn der Bau des Gebäudes wie geplant im Schuljahr 2021/2022 fertiggestellt sein wird.

Die vorbereitenden Erdarbeiten auf dem Areal im Ötigheimer Weg sind abgeschlossen, jetzt geht es an den Rohbau. Beim symbolischen Spatenstich am Mittwoch betonte Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, wie wichtig es der Stadt sei, in Bildung zu investieren, und dass dafür auch Geld in die Hand genommen werden müsste. Mit Gesamtkosten von rund 14 Millionen Euro ist der Neubau der Hans-Thoma-Schule eines der größten Bauprojekte, das die Stadt derzeit umsetzt.

„Was lange währt, wird endlich gut“ meinte OB Pütsch beim Spatenstich und verwies auf die lange Geschichte des Neubauprojekts. Denn seit der Gemeinderat und die Stadt sich erstmals mit der Sanierung der Hans-Thoma-Schule befasst haben, sind nunmehr knapp zehn Jahre vergangen. Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin war damals festgestellt worden, dass die 50 Jahre alte Schule sanierungsbedürftig ist. 2014 folgte eine Machbarkeitsstudie, 2016 entschied der Gemeinderat, dass eine Sanierung nicht ausreiche, sondern ein Neubau erforderlich sei, der auf dem bisherigen Gelände hochgezogen werden sollte. 2018 wurde das marode Gebäude schließlich geschlossen und abgerissen. Seitdem werden die Schülerinnen und Schüler der Hans-Thoma-Schule täglich mit dem Bus nach Wintersdorf gebracht, wo sie im ehemaligen Schulhaus ein Übergangsquartier gefunden haben. 

Mit dem Neubau reagiert die Stadt auch auf den prognostizierten Bedarf an Grundschulplätzen, der nicht zuletzt durch das neue Wohngebiet auf dem ehemaligen Gelände der Sparkassenakademie entstanden ist. „Die neue Schule bietet viele Möglichkeiten, die beim Altbau nicht umsetzbar gewesen wären“, sagte Pütsch. So wird es in der Schule künftig zwölf Regelklassen mit Ganztagsbetreuung geben. Statt der bisher 212 Schülerinnen und Schüler können dann bis zu 336 Kinder unterrichtet werden. Das Schulgebäude wie auch die angrenzende Sporthalle, deren geplanter Anbau zeitgleich fertiggestellt sein wird, werden dank eines Aufzugs beide barrierefrei sein. Zudem werden beide Gebäude mit Fernwärme versorgt. Das Neubauprojekt koste zwar Zeit, doch es werde zu einem „Vorzeigeprojekt“, zeigte sich Pütsch überzeugt. Er sprach von einem „wunderschönen Objekt“, das sich gut in die Umgebung einfinden werde. 

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