Gemeinsam das Tanzbein schwingen: Seniorentanztee feiert 50. Auflage

(3. Februar 2020) An jedem dritten Samstag im Monat platzt der Saal der "Offenen Tür" in der Rheintorstraße 27 nahezu aus allen Nähten. Was mit einer kleinen Gruppe tanzbegeisterter Frauen begann, hat sich im Zeitraum von fünf Jahren für viele Senioren zu einem festen Event im Terminkalender entwickelt. Rund 80 Frauen und Männer schwingen beim gemeinsamen Seniorentanztee des Seniorenbüros Rastatt, der Seniorenhilfe Rastatt e.V. und des Seniorentreffs „Offene Tür“ regelmäßig das Tanzbein. Am 15. Februar, von 14 bis 17 Uhr, nun bereits zum 50. Mal. Unter dem Motto “Narri Narro unser 50. isch do“ wird nicht nur die heiße Phase der Fastnacht eingeläutet, sondern auch die 50. Auflage des Seniorentanztees gefeiert. Auch Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch wird bei dem besonderen Tanztee dabei sein.

Die Idee für das Format kam Margarete Ruiter vor etlichen Jahren, als sie noch bei der Stadt Rastatt in der Seniorenarbeit tätig war. „Viele hatten mir gesagt, dass sie gerne tanzten, es jedoch keine passende Veranstaltung für Menschen über 60 gebe“, erzählt die Rentnerin. Das wollte Ruiter ändern. Sie kümmerte sich um einen DJ, suchte einen Saal, der ausreichend Platz zum Tanzen bietet, und warb bei der Stadt und dem Seniorenverein um Unterstützung für das Projekt. Am 18. Oktober 2014 war es dann soweit, der erste Seniorentanztee ging über die Bühne und war direkt ein Erfolg. 

„Tanzen ist wichtig für den Kopf, für die Koordination und beugt Demenz vor“, zählt Ruiter die Vorzüge des Sportes auf. Viel wichtiger sei es ihr aber, dass die Senioren Spaß haben und mit einem Lächeln nach Hause gehen. Während einige der Gäste die drei Stunden möglichst komplett auskosteten und eine flotte Sohle aufs Parkett legten, kämen andere vor allem wegen der guten Stimmung und der netten Gespräche, berichtet Ruiter. Auch zwei Rollstuhlfahrer zählt sie zu ihren Stammgästen. Ganz besonders freut es sie auch, dass sich im Laufe der Jahre viele Freundschaften gebildet und sich sogar zwei Pärchen beim Tanztee kennen und lieben gelernt haben. 

Auch die Helferinnen und Helfer sind inzwischen eine eingeschworene Gemeinschaft. „Der Tanztee lebt von den Ehrenamtlichen, die sich einbringen“, sagt Ruiter. Neben DJ Manfred Kappler und seiner Frau Angelika, die die Gäste mit selbstgebackenen Hefezöpfen versorgt, sowie Gisela und Elisa Walker, die sich federführend um die Deko kümmern, wirken derzeit 14 Helfer abwechselnd beim Tanztee mit. Sie besorgen Getränke, schmücken den Saal passend zum jeweiligen Motto und decken die Tische ein. Auch Klaus Peter Hellwig, ehemals Kundenbereichsleiter bei der Stadtverwaltung, sorgt regelmäßig für Stimmung bei den Senioren, wenn er mit seinen Tanzeinlagen auf die Bühne geht. Für den 15. Februar hat er sich bereits ein besonderes Programm ausgedacht, verrät Margarete Ruiter. Und eines ist auch jetzt schon gewiss für den 50. Tanzteenachmittag. Neben Liedern aus den 50ern, 60ern, 70ern und aktuellen Hits darf eines nie fehlen beim Seniorentanz: Das Lied „Ciao Amore“ von den Klostertalern, das DJ Kappler immer zum Abschied spielt und bei dem alle Gäste gemeinsam die Hände zum Winken in die Höhe strecken. 

Ausgelassene Stimmung ist vorprogrammiert: Am 15. Februar findet zum 50. Mal der Seniorentanztee statt. Fotos: Elisa Walker
Ausgelassene Stimmung ist vorprogrammiert: Am 15. Februar findet zum 50. Mal der Seniorentanztee statt. Fotos: Elisa Walker

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