Was Besuchern von Rastatt im Gedächtnis blieb: Vortrag und Führung durch aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum

(7. Januar 2020) Ob der ehemalige US-Präsident Thomas Jefferson, der Naturforscher Alexander von Humboldt oder der Schriftsteller Friedrich Hölderlin: Sie alle waren bereits zu Gast in der Barockstadt. In einem Vortrag am Donnerstag, 16. Januar, im Stadtmuseum wird Franz Mors berichten, was den bekannten Besuchern von Rastatt im Gedächtnis blieb. Los geht’s um 18 Uhr. Der Vortrag, der im Rahmen der Sonderausstellung „Landpartien Nordschwarzwald“ stattfindet, ist kostenlos, eine Anmeldung nicht nötig.

Mit der Attraktivität der Kur- und Bäderstadt Baden-Baden als Reiseziel konnte Rastatt nie mithalten. Allenfalls in der Zeit, als in Rastatt 1797 bis 1799 der Friedenskongress tagte und das beschauliche Provinzstädtchen zu einem „kleinen Paris“ machte. Damals gehörte es zum guten Ton, für einige Tage in Rastatt zu verweilen. Im Kutschenzeitalter war die Stadt eine Zwischenstation, in der die Pferde gewechselt wurden. Später begab man sich nach Rastatt, um Bekannte zu besuchen, wie etwa Franz Karl Grieshaber, Professor am Gymnasium. Andere hatten geschäftlich und beruflich in Rastatt zu tun oder befanden sich auf der Durchreise. Der Schauspieler Willy Birgel kam 1955 etwa in die Stadt, um hier mit dem jungen Dietmar Schönherr Szenen für den Historienfilm „Rosenmontag“ zu drehen. Und es gab auch Menschen, die nach Rastatt mussten, um eine Gefängnisstrafe anzutreten, wie der Pfarrer und Schriftsteller Heinrich Hansjakob. Es lässt sich eine Reihe von bekannten Namen aufspüren, die in der Barockstadt waren. So auch der spätere US-Präsident Thomas Jefferson, der Naturforscher Alexander von Humboldt oder die Schriftsteller Ciacomo Casanova, Johann Peter Hebel oder Friedrich Hölderlin. 

Der Schauspieler Dietmar Schönherr drehte in Rastatt Szenen für den Historienfilm „Rosenmontag“. Foto: Stadt Rastatt

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