Themenführung im Stadtmuseum: Entwicklung des Tourismus in Rastatt nach Abriss der Festung

(12. November 2019) Der Festungsbau Mitte des 19. Jahrhundert brachte den Fremdenverkehr in Rastatt fast völlig zum Erliegen. Erst mit dem Abriss der Festung ab 1890 öffnete sich die Stadt nach außen. Den langen Weg, den die Stadt bei der Entwicklung des Tourismus beschritten hat, zeigt Iris Baumgärtner, Leiterin des Stadtmuseums, bei einer Themenführung am Donnerstag, 14. November, um 17 Uhr auf. 

Nach dem Abriss des Festungsbaus gründete sich ein Verschönerungsverein und versuchte, die Stadt wieder attraktiv zu machen. Die Stadteingänge bei den ehemaligen Toranlagen wurden nun besonders schön gestaltet und der neue Bahnhof näher an die Innenstadt angebunden. Die schwierige wirtschaftliche Situation zwischen zwei Weltkriegen ließ die Stadt erst in den 1950er Jahren allmählich aufatmen und Konzepte entwickeln, ihr ehemaliges barockes Stadtbild zu bewerben. 

Die Führung ist kostenfrei, der Eintritt ins Museum beträgt drei Euro, ermäßigt einen Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Information beim Stadtmuseum unter Telefon 07222 972-8401.

Blick auf das ehemalige Verkehrspavilion aus den 1950er Jahren in der oberen Kaiserstraße. Foto: Stadt Rastatt

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