Führung über den Jüdischen Friedhof in Rastatt

(4. November 2019) Bei einer Führung am Sonntag, 17. November, 14 Uhr, über den Jüdischen Friedhof in Rastatt gibt Rainer Wollenschneider Einblicke in das jüdische Leben in Rastatt und in die Bestattungskultur. Der jüdische Friedhof in Rastatt (Ecke Karlsruher Straße/Gerwigstraße) wurde 1881 geweiht und die letzte Bestattung fand im Jahr 1959 statt. Bei der Führung und der Durchsicht der Grabinschriften werden viele Geschichten wieder präsent. Zahlreiche jüdische Familien bestimmten bis 1935 das Leben in Rastatt mit, ehe sie durch die Nationalsozialisten deportiert worden oder auf andere Art und Weise verschwanden. Die Namen auf dem jüdischen Friedhof geben Zeugnis davon ab.

Die rund einstündige Führung findet bei einer Mindestteilnehmerzahl von acht Personen statt. Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Eine Anmeldung ist bei der städtischen Touristinformation erforderlich unter der Telefonnummer 07222/972-1220.

Rainer Wollenschneider erzählt vom jüdischen Leben in Rastatt. Foto: Rainer Wollenschneider

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