Rastatt heute und im 19. Jahrhundert: Vergleich anhand einer Stadtansicht von Josef Durler

(21. Oktober 2019) Das Stadtmuseum lädt am Donnerstag, 24. Oktober, zu einer Zeitreise ins Rastatt des 19. Jahrhunderts ein. Gemeinsam mit Museumsleiterin Iris Baumgärtner begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einen Sparziergang und vergleichen dabei das heutige Stadtbild mit einer Stadtansicht des Künstler Josef Durler von 1840. Los geht es um 16 Uhr im Stadtmuseum. 

Der Rastatter Gewerbeschullehrer und Künstler Josef Durler hielt die Silhouette Rastatts um 1840 in fünf eindrucksvollen Lithographien fest. Zu sehen sind diese derzeit in der Ausstellung „Landepartien Nordschwarzwald. Von Rastatt ins romantische Murgtal“. Durler zeichnete die Stadt um den Murgbogen herum jenseits des Flusses kurz bevor die Festung errichtet wurde. Seine Standpunkte wählte er jeweils von den Murgbrücken aus mit Blick auf die heutige Altstadt. Obwohl Rastatts Innenstadt im Krieg weitgehend unzerstört blieb, hat sie sich in den vergangenen 150 Jahren zum Teil stark verändert. Um diesen Veränderungen nachzuspüren, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Führung die Ansichten Durlers im Original zunächst im Stadtmuseum ansehen, um sich dann jenseits der Murg auf einen Spaziergang von der Ankerbrücke bis etwa zur Franzbrücke zu begeben. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung ausschließlich in den Räumen des Stadtmuseums statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führung ist kostenlos.

Josef Durler, Ansicht von Rastatt von der ehemaligen Stahlfabrik aus, Lithographie, um 1840. Foto: Stadt Rastatt

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