Interkommunale Zusammenarbeit bei der Digitalisierung: Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister aus neun mittelbadischen Kreisstädten unterzeichnen Absichtserklärung

(11. Oktober 2019) Im Frühjahr 2019 startete die Zusammenarbeit von neun mittelbadischen Kreisstädten bei der Digitalisierung. Nun haben eine Oberbürgermeisterin und fünf Oberbürgermeister eine entsprechende Absichtserklärung im Anschluss an das Herbsttreffen des B-Sprengels Baden-Württembergischer Städtetag am 11. Oktober im Rastatter Rathaus unterzeichnet: Oberbürgermeister Hubert Schnurr aus Bühl, Oberbürgermeister Johannes Arnold aus Ettlingen, Oberbürgermeister Christof Florus aus Gaggenau, Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch aus Rastatt, Oberbürgermeister Sebastian Schrempp aus Rheinstetten und Oberbürgermeisterin Petra Becker aus Stutensee. Oberbürgermeisterin Margret Mergen aus Baden-Baden, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick aus Bruchsal und Oberbürgermeister Martin Wolff aus Bretten werden in Kürze die Erklärung ebenfalls unterzeichnen. Die interkommunale Zusammenarbeit der neun badischen Städte firmiert unter dem Titel „re@di – regional.digital“. 

Ziele der Zusammenarbeit sind die gemeinsame Umsetzung von strategischen Prozessen und Projekten in der kommunalen Digitalisierung sowie von digitalen Innovationen im Verwaltungsbereich. Durch den kontinuierlichen Austausch von Erfahrungen und Informationen sollen Synergieeffekte erzielt werden, mit denen die einzelnen Städte personelle und finanzielle Ressourcen einsparen können. Zudem werden technologische „Flickenteppiche“ vermieden, indem man kommunenübergreifende Projekte abstimmt und gemeinsame Standards sowie Schnittstellen realisiert. Nicht zuletzt geht es auch um eine starke Stimme der Region in der Öffentlichkeit sowie gegenüber Dialoggruppen, Dienstleistern, anderen Kommunen und kommunalen Netzwerken. Zusammen vertreten die beteiligten Städte über 316.000 Menschen. 

Um schnellstmöglich zu Ergebnissen zu kommen, hat die interkommunale Zusammenarbeit fünf Projektgruppen gebildet, in denen die Städte konkrete Umsetzungsschritte zu folgenden Themen erarbeiten: Einführung der elektronischen Akte in den Stadtverwaltungen (federführende Stadt: Stutensee), Einführung einer Online-Plattform für das freiwillige Engagement (federführende Stadt: Ettlingen), Einführung des digitalen Rechnungslaufes (federführende Stadt: Rheinstetten), Umsetzung von digitalen Bürgerdiensten (federführende Stadt: Gaggenau) sowie die Umsetzung von Projekten im Bereich des „Internets der Dinge (IoT)“ (federführende Stadt: Baden-Baden). Die Projektgruppen arbeiten kontinuierlich an den Themen, alle zwei Monate trifft sich das gesamte Kollegium zum Fachgruppentreffen. 

re@di wird durch die Agentur bächle & spree aus Freiburg moderiert und beraten. 

Eine Erklärung zur interkommunalen Zusammenarbeit bei der Digitalisierung haben jetzt im Rastatter Rathaus unterzeichnet (von links oben im Uhrzeigersinn): Rheinstettens OB Sebastian Schrempp, Gaggenaus OB Christof Florus, Bühls OB Hubert Schnurr, Ettlingens OB Johannes Arnold, Rastatts OB Hans Jürgen und Stutensees OB Petra Becker (von links oben im Uhrzeigersinn). Foto: Stadt Rastatt

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