Vom 10. bis 13. Oktober: „Stadtlesen“ macht erstmals Station in Rastatt

(27. September 2019) Ab auf die Sitzsäcke und stundenlang unter freiem Himmel lesen: Vier Tage lang verwandelt sich der Paradeplatz in Rastatt in ein gemütliches Lesewohnzimmer. Die Veranstalter von "StadtLesen", die Innovationswerkstatt Salzburg, machen von Donnerstag, 10., bis Sonntag, 13. Oktober, erstmals Station in Rastatt und laden bei freiem Eintritt zum Freiluft-Lesefest ein. Insgesamt stehen an den vier Tagen über 3.000 Bücher aller Genres bereit, zudem werden zwei kostenlose Lesungen angeboten. 

Unterstützt wird die Aktion vom Rastatter Stadtmarketing, dem Fachbereich Schulen, Kultur und Sport sowie der Stadtbibliothek. Die Barockstadt ist dank zahlreicher Nominierung der Bürgerinnen und Bürger, die im vergangenen Jahr die Bewerbung für die Veranstaltung unterstützt haben, eine von insgesamt 29 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die an der elften Lesetour teilnimmt. „Wir sind stolz, dass aufgrund der großen Unterstützung der Bürgerschaft so ein tolles Event nun auch nach Rastatt kommt“, freut sich der städtische Eventmanager Markus Lang.

Offiziell eröffnet wird das Lesefestival auf dem Paradeplatz am Donnerstag, 10. Oktober, um 18 Uhr von Bürgermeister Arne Pfirrmann und dem Saxophon-Quartett der Städtischen Musikschule. Geöffnet ist das „Lesewohnzimmer“ jeden Tag von 9 bis 22 Uhr. Am Freitag werden im Rahmen eines Integrationslesetags Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund dazu eingeladen, in ihrer Muttersprache selbst verfasste Texte zu präsentieren. Um 19 Uhr wird die Schriftstellerin Brigitte Glaser aus ihrem Roman „Rheinblick“ lesen. Die Autorin des „Spiegel“-Bestsellers „Bühlerhöhe“ und gebürtige Offenburgerin führt in ihrem neusten Roman nach Bonn in das Jahr 1972. Sie schaut dabei auf die Willy-Brandt-Ära - und erzählt über drei Frauen am Rande des politischen Geschehens. Wenn es regnet, wird die Lesung in die Galerie Fruchthalle verlegt. Am Samstag können Lesehungrige aller Altersstufen in den über 3.000 Büchern schmökern. 

Der Sonntag wird als Familienlesetag begangen. An diesem Tag können verstärkt Familien das Lesewohnzimmer nutzen. Passend zu dem Motto wird um 14 Uhr der Rastatter Autor Hans Peter Faller aus seinem Buch „Ludwig, die Stadtmaus“ vorlesen. Bereits ab 13 Uhr wird Kinderschminken angeboten. 

Parkplatz- und Straßensperrung während des Lesefestivals

Wegen des Lesefestivals sind die Parkplätze auf dem Paradeplatz ab Mittwoch, 9. Oktober, 6 Uhr, bis Montag, 14. Oktober, 12 Uhr, gesperrt. Für den Durchgangsverkehr wird zudem die Lyzeumstraße in Höhe der Schiffstraße bis zur Kaiserstraße sowie entlang der Kaiserstraße bis zur Galerie Fruchthalle gesperrt. Hier gilt auch ein absolutes Halteverbot. Eine Umleitung über die Herrenstraße und die Engelstraße wird ausgeschildert.

Rastatt ist in diesem Jahr zum ersten Mal Teil der „StadtLese-Tour“. Auf dem Paradeplatz können die Besucherinnen und Besucher aus mehr als 3.000 Büchern auswählen und sich auf gemütlichen Lesesitzmöbeln niederlassen. Fotos: Innovationswerkstatt
Rastatt ist in diesem Jahr zum ersten Mal Teil der „StadtLese-Tour“. Auf dem Paradeplatz können die Besucherinnen und Besucher aus mehr als 3.000 Büchern auswählen und sich auf gemütlichen Lesesitzmöbeln niederlassen. Foto: Innovationswerkstatt

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