Auf Seilleuchten folgen Mastleuchten: 2.334 Lampen werden auf LED umgestellt

(8. August 2019) Deutlich weniger Stromverbrauch und gleichzeitig bessere Ausleuchtung des Straßenraums: Nachdem 2018 begonnen wurde, die Seilleuchten in Rastatt und den Ortsteilen von Quecksilberdampfleuchten auf energiesparende LED-Lampen umzurüsten, folgt nun der Austausch der alten Mastleuchten. Die Arbeiten haben in dieser Woche in Ottersdorf angefangen. Ausgetauscht werden in Rastatt und seinen Ortsteilen insgesamt 2.334 Leuchten in den Hauptverkehrs-, Neben- und Wohnstraßen. Bis Ende des Jahres sollen sowohl die Mast- als auch die 639 Seilleuchten komplett auf LED-Technik umgestellt sein. 

Bei den Mastleuchten werden derzeit die veralteten und teilweise undichten Gehäuse inklusive der Leuchtmittel ausgetauscht. Die Masten selbst und die Stromkabel bleiben erhalten. Die Stadt Rastatt setzt bei den Leuchten optisch auf zwei verschiedene Modelle, die sich in ihrer Leuchtintensität unterscheiden und den Straßen- und Verkehrsverhältnissen angepasst werden. 

Die Umrüstung der Leuchten führt im Auftrag der Stadt die Firma LUNUX GmbH aus dem niedersächsischen Laatzen durch. Die Kosten der Erneuerungsmaßnahme liegen bei rund 613.000 Euro und werden durch Fördermittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit rund 155.000 Euro bezuschusst. Die Gesamtkosten liegen damit deutlich unter den ersten Schätzungen von 1.500.000 Euro. Die umweltfreundlichen LED-Leuchten verbrauchen circa 80 Prozent weniger Energie als die alten Quecksilberdampfleuchten. Rund 910.000 Kilowatt Strom und etwa 535 Tonnen Kohlenstoffdioxid können pro Jahr durch die neuen Leuchten eingespart werden. 

Die Straßenbeleuchtung in Rastatt wird energieeffizienter. In Ottersdorf sind bereits die ersten Mastleuchten auf LED-Technik umgestellt. Foto Stadt Rastatt

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