Nach Unwetter: Vorsicht vor herunterstürzenden Ästen

(7. August 2019) Unwetter mit zum Teil heftigen Windböen haben in der Nacht zum Mittwoch auch den Rastatter Stadtwald heimgesucht. Rund 150 Festmeter Holz sind dem Sturm zum Opfer gefallen. Derzeit sind die Mitarbeiter des städtischen Forsts im Wald, um eine erste Bestandsaufnahme zu machen und um die Wege von umgeknickten Bäumen und Ästen zu befreien. Wer in den kommenden Tagen zu Fuß oder mit dem Rad im Stadtwald oder in den Grünanlagen unterwegs ist, sollte wachsam sein, rät Förster Martin Koch. Abgebrochene Äste könnten sich auch dann noch aus den Baumkronen lösen und herunterfallen. 

Das Unwetter habe sich im Bereich des Stadtwaldes schwerpunktmäßig nördlich der Fährstraße in Plittersdorf seinen Weg gebahnt, berichtet Koch. Während die südlich gelegenen Wälder bei Ottersdorf und Wintersdorf größtenteils verschont geblieben sind, traf es den nördlichen Teil sowie den vom städtischen Forst betreuten Gemeindewald der französischen Commune de Munchhausen deutlich heftiger. Die Bäume – vornehmlich Pappeln und Weiden im Bereich des Naturschutzgebiets „Rastatter Rheinaue“ – wurden in der Krone oder im astfreien Bereich abgebrochen oder gar vollkommen entwurzelt. 

Auch im Stadtgebiet richtete das Unwetter Schaden an einigen Bäumen an. In einer Grünanlage in Rheinau riss der Sturmen einen Nussbaum und in der Donaustraße einen Silberahorn um. Mitarbeiter der Technischen Betriebe waren zudem mit einer Hebelbühne unterwegs und mussten mehrere Äste aus Baumkronen entfernen, die ansonsten drohten herunterzufallen.  

Heftige Windböen haben im Rastatter Stadtwald zahlreiche Bäume entwurzelt. Fotos Stadt Rastatt
Heftige Windböen haben im Rastatter Stadtwald zahlreiche Bäume entwurzelt. Fotos Stadt Rastatt

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