„Landesgartenschau ist mehr als bunte Blümchen“: Workshop für Jugendliche am 25. Oktober

Was sagen Rastatts Jugendliche zur Landesgartenschau-Bewerbung und was wünschen sie sich? Unter dem Motto „Landesgartenschau ist mehr als bunte Blümchen“  sollen Jugendliche beim Jugendbeteiligungsworkshop am Freitag, 25. Oktober, von 16 bis 18 Uhr, im Gemeindesaal St. Alexander ihren Ideen freien Lauf lassen. Jeder kann mitmachen! Hier gibt´s alle Infos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Die Rastatter Jugenddelegation war bei der Bürgerfahrt nach Schwäbisch-Gmünd dabei. Jetzt geht’s beim Workshop am 25. Oktober um die großen und kleinen, die genialen und die verrückten Ideen der Jugendlichen zur Landesgartenschau.

Bürgerfahrt zur Landesgartenschau-Stadt Schwäbisch Gmünd: „Leut, beteiligt Euch, denn Ihr seid die besten Ideengeber“

(14. Ok­to­ber 2019) Wie ver­än­dert ei­ne Lan­des­gar­ten­schau ei­ne Stadt? Was bleibt, wenn die Schau vor­bei ist? Knapp 50 Ras­tat­te­rin­nen und Ras­tat­ter konn­ten am Sams­tag, 12. Ok­to­ber, bei der von der Stadt or­ga­ni­sier­ten Bür­ger­fahrt nach Schwä­bisch Gmünd je­de Men­ge Ein­drü­cke sam­meln. Ein­hel­li­ges Fa­zit der Ras­tat­ter nach dem Be­such in der Stau­fer­stadt: Po­si­tiv! Ein­fach toll! Be­geis­ternd! In­spi­rie­rend!

Po­si­ti­ver Geist und mehr als 1.300 Eh­ren­amt­li­che

Schwä­bisch Gmünd hat­te 2014 die Lan­des­gar­ten­schau aus­ge­rich­tet und ist noch bis zum 20. Ok­to­ber an der Gar­ten­schau Rems­tal be­tei­ligt, zu­sam­men mit 15 wei­te­ren Kom­mu­nen. Be­reits bei der An­kunft der Ras­tat­ter Be­su­cher­grup­pe war deut­lich zu spü­ren: Hier in Schwä­bisch Gmünd weht ein po­si­ti­ver Geist. Im Stadt­gar­ten wu­sel­ten zig grün be­klei­de­te Bür­ger her­um und setz­ten Blu­men­zwie­beln in die Er­de. Die Gäs­te aus Ras­tatt wur­den von al­len Sei­ten freund­lich ge­grü­ßt. Das, wie die Gäs­te et­was spä­ter durch Ober­bür­ger­meis­ter Ri­chard Ar­nold er­fuh­ren, ge­hört seit der Lan­des­gar­ten­schau zur bür­ger­schaft­li­chen De­vi­se: „Al­les, was sich be­wegt: grü­ßen! Al­les, was sich nicht be­wegt: put­zen!“, sei ei­ner sei­ner Auf­trä­ge an die Bür­ger­schaft ge­we­sen, so Ar­nold. Bes­tens aus­ge­führt, kann man da nur sa­gen.

Pro­jek­te wer­den rea­li­siert, die sonst nie ei­ne Chan­ce ge­habt hät­ten

OB Ar­nold hieß die Gäs­te aus Ras­tatt – dar­un­ter Bür­ger­meis­ter Ra­pha­el Knoth mit Fa­mi­lie, die Pro­jekt­lei­te­rin für Ras­tatts Lan­des­gar­ten­schau-Be­wer­bung Kris­tin Bur­gert und Mit­glie­der der Ras­tat­ter Ju­gend­de­le­ga­ti­on – herz­lich will­kom­men. Im Kon­gress­zen­trum er­läu­ter­te er in mit­rei­ßen­der Ma­nier, war­um Ras­tatt un­be­dingt ei­ne Lan­des­gar­ten­schau ver­an­stal­ten sol­le und gab Tipps zum Ge­lin­gen. „Pro­jek­te wer­den rea­li­siert, die sonst nie ei­ne Chan­ce ge­habt hät­ten“, be­ton­te Ar­nold mit Blick auf die vie­len För­der­gel­der und die plötz­lich mög­li­chen bun­des- und lan­des­po­li­ti­schen Wei­chen­stel­lun­gen. Vor al­lem aber er­mun­ter­te der Gmün­der Ober­bür­ger­meis­ter die Ras­tat­ter Bür­ger: „Leut, be­tei­ligt Euch, denn Ihr seid die bes­ten Ide­en­ge­ber!“ Die Lan­des­gar­ten­schau in sei­ner Stadt ha­be durch den Ein­satz von mehr als 1.300 Eh­ren­amt­li­chen da­zu ge­führt, dass der Zu­sam­men­halt ge­wach­sen und die Stadt zu ei­ner Ge­mein­schaft ge­wor­den sei. Auch Ras­tatt wer­de es schaf­fen und ha­be in je­dem Fall sei­ne Un­ter­stüt­zung bei der Be­wer­bung, gab er Bür­ger­meis­ter Knoth mit auf den Weg.

Lan­des­gar­ten­schau hat Schwä­bisch Gmünd zu ei­ner deut­lich at­trak­ti­ve­ren Stadt wer­den las­sen 

„Zwi­schen Him­mel und Er­de“ spiel­te sich die Lan­des­gar­ten­schau 2014 ab – im „Him­mels­gar­ten“ auf ei­nem Hoch­pla­teau im Orts­teil Gmünd-Wetz­gau und auf der „Er­de“ ent­lang von Rems, Jo­sefs­bach und der his­to­ri­schen In­nen­stadt. Fach­lich ge­führt von Bau­bür­ger­meis­ter Ju­li­us Mihm und Man­fred Mal­le, Pro­jekt­lei­ter der Rems­tal-Gar­ten­schau, er­fuhr die Ras­tat­ter Grup­pe al­ler­lei Ein­zel­hei­ten übers da­ma­li­ge Be­wer­bungs­kon­zept der Stau­fer­stadt. Vor al­lem je­doch konn­te sie sich da­von über­zeu­gen: Die Ak­ti­vi­tä­ten rund um die da­ma­li­ge Lan­des­gar­ten­schau ha­ben Schwä­bisch Gmünd zu ei­ner deut­lich at­trak­ti­ve­ren Stadt wer­den las­sen und die Auf­ent­halts­qua­li­tät für Bür­ger wie Be­su­cher enorm ver­bes­sert.

„Das wol­len wir in Ras­tatt auch“

Ei­ne stadt­pla­ne­ri­sche In­iti­al­zün­dung in Schwä­bisch Gmünd ging 2002 vom Bau­be­ginn des Tun­nels aus, der ei­ne vier­spu­ri­ge Stra­ße er­setz­te und zwi­schen Bahn­hof und In­nen­stadt ei­nen Park und Raum zum Fla­nie­ren schuf. Die ge­sam­te Stadt­struk­tur in dem Be­reich, die sich „über­lebt“ hat­te, wie Ju­li­us Mihm es for­mu­lier­te, wur­de zur Lan­des­gar­ten­schau neu ge­stal­tet. Und da, so Mihm, „Ge­bäu­de Räu­me schaf­fen“, leg­te man gro­ßen Wert auf gut ge­stal­te­te neue Ge­bäu­de. So wur­de der im­po­san­te Neu­bau des „Fo­rum Gold und Sil­ber“ ein Blick­fang und Wahr­zei­chen zur Lan­des­gar­ten­schau. Und an der Rems, die sich, wie die Murg durch Ras­tatt, durch die Ost­alb-Stadt schlän­gelt, schuf man Plät­ze zum Er­ho­len und Ge­nie­ßen. „Das wol­len wir in Ras­tatt auch“, kam es mehr­stim­mig aus der Be­su­cher­grup­pe.

Auch oben im „Him­mels­gar­ten“ be­ka­men die Ras­tat­ter vie­le An­re­gun­gen für die Ba­rock­stadt-Be­wer­bung um die Lan­des­gar­ten­schau 2032. Der Land­schafts­park mit dem Hin­gu­cker „Him­mels­stür­mer“, ei­nen Aus­sichts­turm kom­plett aus Holz, be­geis­ter­te die Grup­pe eben­so wie die lie­be­voll und bür­ger­schaft­lich ge­pfleg­ten Gar­ten­an­la­gen oder der Di­no­sau­ri­er­gar­ten und Was­ser­spiel­platz für Kin­der und Fa­mi­li­en. Beim Rück­weg durch den Wald über die „Him­mels­lei­ter“ sorg­te die XXL-Ku­gel­bahn für so man­chen be­geis­ter­ten Aus­ruf der Ras­tat­ter – nicht nur bei den mit­ge­reis­ten bei­den Kin­dern.

Das "Forum Gold und Silber" entstand für die Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd. Davor können die Bürger am Remsstrand entspannen. Nur zwei der vielen Projekte, die die Stadt im Rahmen der Landesgartenschau umsetzte. Foto: Stadt Rastatt
Rund 50 Rastatter reisten nach Schwäbisch Gmünd. Mit dabei BM Raphael Knoth, Projektleiterin für Rastatts Bewerbung Kristin Burgert und Mitglieder der Jugenddelegation. OB Richard Arnold begrüßte die Rastatter. Foto: Stadt Rastatt
Bewerbung Rastatt Landesgartenschau 2032, 2034, 2036. Besuch in Schwäbisch Gmünd
Rastatter Jugenddelegation fährt mit zur Landesgartenschau-Stadt Schwäbisch Gmünd
Jugendliche sammeln Ideen für die geplante Landesgartenschau in Rastatt
Im Zuge der Landesgartenschau wurde der Bahnhofsbereich in Schwäbisch Gmünd erneuert. Die Unterführung begeisterte die Rastatter. Foto: Stadt Rastatt
Der ehemalige Forstpavillon der Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd wurde in Peter Paul Pavillon umbenannt. Paul ist der Gründer der Fagus-Stiftung und kümmerte sich zu Lebzeiten um Forst, Natur und Jugend. Foto: Stadt Rastatt
Baubürgermeister Julius Mihm und Manfred Malle, Projektleiter der Remstal-Gartenschau, führten die Rastatter über das Gelände. Sie beantworteten den Rastattern ihre Fragen zu einer Landesgartenschau. Foto: Stadt Rastatt
Viel zu Erzählen gab es auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände in Schwäbisch Gmünd. Die Rastatter Bürgerinnen und Bürger bekamen einen Eindruck, was alles mit einer Landesgartenschau möglich ist. Foto: Stadt Rastatt
Beim Besuch in Schwäbisch Gmünd durfte das Gruppenfoto nicht fehlen. Foto: Stadt Rastatt
13 barocke Bilderrahmen stellten Mitarbeiter des Baubetriebsamtes für die Remstal-Gartenschau auf. Die Idee kam von Joseph Stampfer aus Bargau. Mit einer Radtour können die 13 Rahmen abgefahren und Erinnerungsfotos geknipst werden. Foto: Stadt Rastatt
„Zwischen Himmel und Erde“ spielte sich die Landesgartenschau 2014 ab – im „Himmelsgarten“ auf einem Hochplateau im Ortsteil Gmünd-Wetzgau und auf der „Erde“ entlang von Rems, Josefsbach und der historischen Innenstadt. Foto: Stadt Rastatt
In Schwäbisch Gmünd ist ein Strand am Fluss seit 2014 Realität. In Rastatt ist der Wunsch nach einem Murgstrand groß. Foto: Stadt Rastatt
Bei der Führung in Schwäbisch Gmünd erfuhren die Rastatter einiges über das damalige Bewerbungskonzept der Stauferstadt. Mit der Landesgartenschau konnte Schwäbisch Gmünd zu einer deutlich attraktiveren Stadt werden. Foto: Stadt Rastatt
Der Wald im Taubental schaffte die Verbindung zwischen "Himmel- und Erdenreich" bei der Landesgartenschau 2014. Foto: Stadt Rastatt
Im "Himmelsgarten" befindet sich auch heute noch der Dinosauriergarten. Hier können Besucher einen Ausflug in die Erdgeschichte bei den Dinosauriern unternehmen oder Versteinerungen freiklopfen. Foto: Stadt Rastatt
 
 

Bildergalerie zur Landesgartenschau-Lounge beim verkaufsoffenen Sonntag

(30. September 2019) Informieren und Ideen einbringen. Das war am Sonntag den 29. September das Motto bei der Landesgartenschau-Lounge. Am Museumstor bekamen die Bürgerinnen und Bürger Infos zum aktuellen Stand der Bewerbung um eine Landesgartenschau. Anschließend konnten sie ihre Ideen für eine Landesgartenschau auf den Bierdeckeln mitteilen. 

Unter anderem Wünschen sich die Rastatter viele Sitzmöglichkeiten, Bäume die Schatten spenden oder Tretbootfahren auf dem Stadtparksee. Aber auch eine gute Verkehrslenkung, ein Bouleplatz, ein Wasserspielplatz und die Belebung der Innenstadt sind als Ideen auf den Bierdeckeln zu finden.

Die Bewerbungsphase läuft. Rastatt möchte 2032, 2034 oder 2036 eine Landesgartenschau ausrichten. Beim verkaufsoffenen Sonntag gab es alle Infos dazu bei der Landesgartenschau-Lounge. Am 19. Dezember endet die Bewerbungsfrist. Foto: Stadt Rastatt
Wie groß ist das geplante Gelände, welche Projekte sollen im Rahmen einer Landesgartenschau umgesetzt werden? Das städtische Projektteam stand den Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort. Foto: Stadt Rastatt
Im Gespräch: Kristin Burgert, Projektleiterin Landesgartenschau-Bewerbung, erklärt die Fläche des geplanten Geländes. Foto: Stadt Rastatt
Ideen mitteilen gewünscht: Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Vorschläge für eine Landesgartenschau auf die Bierdeckel schreiben. Foto: Stadt Rastatt
Die Bürgerbeteiligung spielt bei der Bewerbung der Stadt Rastatt um eine Landesgartenschau eine große Rolle. Neben der Bierdeckelaktion können die Rastatter ihre Ideen per Mail an landesgartenschau@rastatt.de schicken. Foto: Stadt Rastatt.
Das Landesgartenschau-Team freut sich über jede Idee aus der Bevölkerung. Foto: Stadt Rastatt
Neue Bierdeckel: Nach dem Start der Bierdeckelaktion beim Stadtfest waren alle Bierdeckel aufgebraucht. Beim verkaufsoffenen Sonntag wurden zum ersten Mal die neu gestalteten Bierdeckel präsentiert. Foto: Stadt Rastatt
Neue Bierdeckel: Nach dem Start der Bierdeckelaktion beim Stadtfest waren alle Bierdeckel aufgebraucht. Beim verkaufsoffenen Sonntag wurden zum ersten Mal die neu gestalteten Bierdeckel präsentiert. Foto: Stadt Rastatt
Auch die Jugendlichen interessieren sich für eine Landesgartenschau in Rastatt. Foto: Stadt Rastatt
Neben der LGS-Lounge: Das Stadtmarketing-Team mit seinem Glücksrad. Foto: Stadt Rastatt
 
 

Bildergalerie zur BUGA-Fahrt nach Heilbronn

(30. September 2019) Am vergangenen Freitag besuchte circa ein Dutzend Rastatter Stadträtinnen und Stadträte die BUGA. Auch ein Vertreter des Obst- und Gartenbauvereins war dabei. Das Ziel: sich informieren, Eindrücke sammeln und neue Ideen mit nach Hause nehmen. Denn Rastatt bewirbt sich um eine Landesgartenschau im Zeitraum 2032, 2034, 2036. Die Bewerbungsunterlagen werden momentan erarbeitet und neue Ideen noch ins Konzept eingespeist. 

Gartenamtsleiter Hans Peter Barz empfängt die Rastatter auf der BUGA Heilbronn. Foto: Stadt Rastatt
Im Zuge der BUGA ist das neue Stadtquartier Neckarbogen entstanden. Einst fuhren an dieser Stelle täglich tausende Autos über die frühere Bundesstraße. Foto: Stadt Rastatt
Im neuen Stadtquartier steht Deutschlands höchstes Holzhaus. Foto: Stadt Rastatt
Die unterschiedlichsten Wohngebäude sind im neuen Stadtquartier entstanden. Teilweise sind sie schon bewohnt. Foto: Stadt Rastatt
Alte Fotos zeigen, wie es vorher auf dem Gelände der BUGA Heilbronn aussah. Hier bekamen die Stadträtinnen und Stadträte einen Eindruck, was mit einer Gartenschau alles möglich ist. Foto: Stadt Rastatt
Ausblick auf das BUGA-Gelände von oben. Foto: Stadt Rastatt
Viel Gesprächsbedarf haben die Rastatter auf der BUGA in Heilbronn. Foto: Stadt Rastatt
Empfang der Rastatter Delegation durch Heilbronns ersten Bürgermeister Martin Diepgen. Foto: Stadt Rastatt
Spielen, ausruhen und die Landschaft genießen. All das ist auf dem Gelände der BUGA Heilbronn möglich. Foto: Stadt Rastatt
Großer Spielplatz zum Toben. Die Kinder sind begeistert. Foto: Stadt Rastatt
Auch die Blumen fehlen bei der BUGA Heilbronn nicht. Foto: Stadt Rastatt
Peter Müller vom Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf interessierte sich vor allem für die Umsetzung zum Thema Obst- und Gartenbau. Foto: Stadt Rastatt
Heiraten auf der BUGA? Kein Problem. Die Hochzeitsinsel macht´s möglich. Foto: Stadt Rastatt
Wasserflächen spielen eine große Rolle auf dem BUGA-Gelände. Foto: Stadt Rastatt
Bitte schnuppern: Duftrosen aller Art können die BUGA-Besucher beschnuppern. Foto: Stadt Rastatt
Vor Ort vertreten: die Wein Villa: ein Verbund aus 16 Weingütern in Heilbronn und der Weingärtnergenossenschaft Heilbronn: Foto: Stadt Rastatt
Vor Ort vertreten: die Wein Villa: ein Verbund aus 16 Weingütern in Heilbronn und der Weingärtnergenossenschaft Heilbronn: Foto: Stadt Rastatt
1.700 Pappeln wurden gepflanzt. Sie werden nach Ende der BUGA geerntet und als Energiepflanze verwertet. Foto: Stadt Rastatt

Landesgartenschau hautnah erleben: Stadt lädt ein zur Bürgerfahrt nach Schwäbisch Gmünd am 12. Oktober

Rastatt steckt mitten in der Bewerbungsphase um eine Landesgartenschau im Zeitraum 2032, 2034 oder 2036. Wie eine Landesgartenschau eine Stadt mehr als positiv verändern kann und was momentan bei einer Gartenschau angesagt ist, das können sich Bürgerinnen und Bürger am 12. Oktober vor Ort anschauen. Wie bei der Infoveranstaltung am 30. August angekündigt, lädt die Stadt Rastatt zu einer Bürgerfahrt nach Schwäbisch-Gmünd ein. Dort werden die Teilnehmer fachkundig über das ehemalige Gelände der Landesgartenschau in Schwäbisch-Gmünd von 2014 geführt, ebenso über das aktuelle Remstal Gartenschau-Gelände.

Weitere Informationen und den Kontakt zur Anmeldung gibt´s hier.


Fotogalerie Bürgerspaziergang und -radtour über das geplante Landesgartenschau-Gelände

(25. September 2019) Gelände erkunden und Fragen loswerden. Das konnten die rund 30 Bürgerinnen und Bürger, die am 24. September am Bürgerspaziergang und -radtour teilgenommen haben. OB Pütsch und Landschaftsarchitektin Elke Ukas führten die Fußgänger über ein Teil des geplanten Geländes. Bürgermeister Raphael Knoth begleitete die Radfahrer.

 

Um nicht nur theoretisch auf Plänen zu zeigen, wo sich das geplante Landesgartenschau-Gelände befindet, lud die Stadt zum Bürgerspaziergang und -Radtour ein. Um 17.00 Uhr startete der Bürgerspaziergang. Treffpunkt war die Ankerbrücke. Foto: Stadt Rastatt
Ausgelassene Stimmung beim Bürgerspaziergang. Foto: Stadt Rastatt
Erster Halt: Die Murg. Sie soll auch in das Bewerbungskonzept mit einbezogen werden.
Unterwegs konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen bei OB Pütsch loswerden. Foto: Stadt Rastatt
Auch die rot-grünen Landesgartenschau-Liegen sind vor Ort. Foto: Stadt Rastatt
Auch der Ausbau der Rad- und Fußwege ist Thema bei der Bewerbung der Stadt Rastatt um eine Landesgartenschau. Foto: Stadt Rastatt
Radfahrer und die Fußgänger treffen während der Tour über das Gelände aufeinander. Foto: Stadt Rastatt
Die Freiwillige Feuerwehr Rastatt ermöglichte mit ihrer Drehleiter einen Blick von oben über das geplante Gelände. Foto: Stadt Rastatt
Von oben ist die Schlossachse deutlich zu erkennen. Foto: Stadt Rastatt
Trotz vieler Wolken am Himmel hatten die Teilnehmer einen tollen Blick in die Natur. Foto: Stadt Rastatt
Blick von oben auf die Gaskessel. Foto: Stadt Rastatt
OB Pütsch und Projektleiterin der Landesgartenschau Kristin Burgert im Gespräch. Foto: Stadt Rastatt
Die neu gestaltete Fahne weist den Weg in die Ökostation. Foto: Stadt Rastatt
Abschluss in der Ökostation. Zeit für Gespräche und eine kleine Stärkung.
Auch die rot-grünen Landesgartenschau-Liegen sind vor Ort. Foto: Stadt Rastatt
OB Pütsch bedankt sich bei den Teilnehmern und ruft dazu auf, weitere Ideen zur Bewerbung um eine Landesgartenschau per Mail an landesgartenschau@rastatt.de mitzuteilen. Foto: Stadt Rastatt
BM Raphael Knoth erzählt über Planungen zu Radwegen. Foto: Stadt Rastatt
 

Statements aus den Ortsteilen zur Bewerbung um eine Landesgartenschau

Die Stadt Rastatt bewirbt sich um eine Landesgartenschau im Zeitraum 2032 bis 2036. Erste Ideen stellte die Stadt Rastatt bei der Infoveranstaltung am 30. August vor. Nach und nach werden die Ortsvorsteher aus Ottersdorf, Wintersdorf, Plittersdorf, Rauental und Niederbühl zu der Bewerbung interviewt. Das Kurzstatement gibt es dann hier zu sehen. 


Landesgartenschaugelände erkunden: Bürgerspaziergang und -radtour am 24. September

Die Bewerbungsphase der Stadt Rastatt um eine Landesgartenschau im Zeitraum 2032 bis 2036 läuft auf Hochtouren. Erste Ideen präsentierte die Stadt Rastatt bei der Infoveranstaltung am 30. August. Wie diese Ideen auf dem vorgesehenen Gelände umgesetzt werden könnten, ist Thema beim Bürgerspaziergang. Dieser ist für den 24. September, ab 17 Uhr angesetzt. Bei Interesse wird um Anmeldung gebeten. Entweder per Mail unter landesgartenschau@rastatt.de oder unter 07222/972-4200.

Hier gibt´s die weiteren Infos zu Bürgerspaziergang und -radtour am 24. September

Von der Schlossachse direkt rein ins Grüne – das kann nur Rastatt bieten. Bei einem Bürgerspaziergang zeigt die Stadt vor Ort im grünen Gelände, welche nachhaltigen Ideen sie hat fürs Bewerbungskonzept zur Landesgartenschau. Foto: Joachim Gerstner

Infoveranstaltung am 30. August zur Landesgartenschau: „Große Chance für Rastatt“ – Bürgerideen sind gefragt

Warum bewirbt sich Rastatt für eine Landesgartenschau 2032, 2034 oder 2036? Bei der städtischen Infoveranstaltung am 30. August in der Reithalle lieferten drei Referenten jede Menge Antworten. Und nach zwei Stunden Präsentation und Diskussion war auch im Publikum Begeisterung fürs Projekt zu spüren. Das lag vor allem am Referenten Richard Arnold. Der Oberbürgermeister aus Schwäbisch Gmünd, Landesgartenschau-Stadt von 2014, schaffte es, höchst anschaulich zu verdeutlichen: „Eine Landesgartenschau ist eine große Chance für Rastatt“. 

Lebens- und Erholungsraum für die Zukunft gestalten 

Das betonte auch Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch in seiner Begrüßungsrede. Bei der Planung einer Landesgartenschau gehe es nicht um eine Blümchenschau oder eine Seniorenveranstaltung, sondern um Stadtentwicklung. Mit finanzieller Unterstützung des Landes gelte es, den Lebens- und Erholungsraum in Rastatt für die Zukunft zu gestalten – nachhaltig und mit intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Pütsch ermunterte die Zuschauer, die trotz des lauen Sommerabends zahlreich erschienen waren, sich mit Ideen in den Bewerbungsprozess einzubringen. Das von der Stadt beauftragte Landschaftsarchitekturbüro Ukas aus Karlsruhe sei derzeit mit Hochdruck dabei, ein Bewerbungskonzept zu erstellen. Spätestens am 19. Dezember muss das Konzept beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg abgegeben werden. Bis dahin plant die Stadt noch einige Veranstaltungen und Aktionen zur Bürgerbeteiligung. So findet am 24. September ein Bürgerspaziergang übers vorgesehene Gelände statt, und am 12. Oktober eine Bürgerfahrt mit dem Bus nach Schwäbisch-Gmünd.

Schaffung und Erhalt einer grünen Infrastruktur

Erste Ideen für die Planung des etwa 40 Hektar großen Geländes, das Rastatt für die Bewerbung vorsieht, präsentierte Landschaftsarchitektin Elke Ukas. Sie räumte mit dem Vorurteil auf, dass für eine Landesgartenschau „alles umgestülpt und neu gemacht“ werde. Vielmehr stehe im Fokus der Bewerbung, Rastatts einzigartige Naturlandschaften zu stärken, Vorhandenes neu zu entdecken sowie den ökologischen Mehrwert mit sozialem Nutzen zu verbinden. Leitziele des Konzeptes seien die Schaffung und Erhaltung einer dauerhaften grünen Infrastruktur. Als Verknüpfung der barocken Innenstadt mit den Naturerlebnisräumen am Stadtrand soll die Schlossachse als Sichtachse ausgebaut werden. Die Murg, so der Plan, soll mit attraktiven Promenaden eine ganz neue Aufenthaltsqualität erhalten und der Stadtpark mit einem sanierten See deutlich aufgewertet werden. Ein Klimaschutzpark Kolbengarten, ein Landschaftspark Oberwiesen und ein Naturerlebnisraum sind geplant, um die grüne Lunge und eine gute Durchlüftung Rastatts nachhaltig zu sichern. Gleichzeitig sollen sie Biodiversität mit Naherholung verbinden – durch Radwege, Spazierwege und Ruhebänke. Überhaupt ist ein attraktives Radwegekonzept vorgesehen, um den Natur- und Erlebnisraum mit Rastatts „Fischerdörfern“ zu vernetzen. Bestandteil des Konzeptes wird auch das Merzeau-Gelände sein, auf dem neues, innovatives Wohnen entstehen soll.

Tolle Ideen aus Schwäbisch Gmünd 

Was in Rastatt noch als Idee reift, ist in Schwäbisch Gmünd bereits umgesetzte Stadtgestaltung. Voller Leidenschaft zeigte OB Richard Arnold anhand von Fotos, wie „seine“ Landesgartenschau 2014 die Stadtentwicklung beflügelt hatte und das heutige Stadtbild mehr als positiv prägt. Er appellierte an die Bürgerschaft, sich intensiv einzubringen. „Ihre Ideen braucht es. Denken Sie das Undenkbare. Denn wenn die Bürger etwas wirklich wollen, dann geht es auch.“ Eine Landesgartenschau, so Arnold, sei zwar ein planerischer Prozess. Viel mehr jedoch sei sie ein emotionales Ereignis. Allen Skeptikern, die finanzielle Belastungen durch eine Landesgartenschau fürchten, entgegnete Arnold: „Wenn man Landesgartenschau-Stadt ist, ist man auf der Überholspur.“ Die finanzielle Förderung erschöpfe sich nicht mit den zugesagten Landesmitteln von fünf Millionen Euro für die eigentliche Veranstaltung. Auch Fördermittel durch Land und Bund oder Stiftungen seien in Schwäbisch Gmünd üppig geflossen für Stadtentwicklungsprojekte, die im Zuge der Landesgartenschau umgesetzt worden seien. 

Bürgervorschläge: Mit dem Elektrobähnle bis in die Rheinauen

Noch Fragen? Diese konnten die Bürgerinnen und Bürger bei der Talkrunde loswerden. Kristin Burgert, Leiterin des Fachbereichs Stadt- und Grünplanung, führte diese.

Beim Publikum setzten die leidenschaftlichen Plädoyers der Referenten positive Emotionen frei. So bekannte Gewerbevereinsvorsitzender Thomas Richers, er sehe die Landesgartenschau als „grandiose Chance für Rastatt“ und bot gleich seine Unterstützung an. Hans Peter Faller warb dafür, die Rheinauen in das Konzept zu integrieren, außerdem das Straßentheaterfestival tête-à-tête. Stadträtin Barbara Dürr äußerte sich „erleichtert, dass die Themen Nachhaltigkeit und Naturnähe eine zentrale Rolle in Rastatts Konzept spielen“. Stadtrat Karl-Ludwig Hauns schlug vor, zur umweltfreundlichen Mobilität bei der Landesgartenschau ein „Elektrobähnle“ einzusetzen. 

Rastatt habe das Zeug dazu, eine Landesgartenschau auszurichten „und für einen Sommer Hauptstadt des Landes zu sein“, zeigte sich OB Arnold in seinem Schlusswort überzeugt.

Infos zu Rastatts Bewerbung: Fachbereich Stadt- und Grünplanung, Telefon 07222 972-4200, E-Mail landesgartenschau@rastatt.de

Bei der Infoveranstaltung zur Landesgartenschau-Bewerbung am 30. August in der Reithalle gab es leidenschaftliche Plädoyers der Referenten und viele Vorschläge aus dem Publikum. Fotos: Stadt Rastatt
Bei der Infoveranstaltung zur Landesgartenschau-Bewerbung am 30. August in der Reithalle gab es leidenschaftliche Plädoyers der Referenten und viele Vorschläge aus dem Publikum. Fotos: Stadt Rastatt
Landschaftsarchitektin Elke Ukas stellte den Gästen der Infoveranstaltung das Gelände für eine Landesgartenschau vor. Auch erste Infos zu den Themen stellte Ukas vor. Foto: Stadt Rastatt
Kristin Burgert, Leiterin des Fachbereichs Stadt- und Grünplanung begrüßte die Bürgerinnen und Bürger und führte die Talkrunde.
Gespannt verfolgte das Publikum die Vorträge von OB Pütsch, OB Arnold und Frau Ukas. Foto: Stadt Rastatt
Bei der Infoveranstaltung zur Landesgartenschau-Bewerbung am 30. August in der Reithalle gab es leidenschaftliche Plädoyers der Referenten und viele Vorschläge aus dem Publikum. Fotos: Stadt Rastatt
Bei der Talkrunde konnten die Gäste ihre Fragen und Anregungen loswerden. Foto: Stadt Rastatt
Die Anregungen aus dem Publikum für die Bewerbung um eine Landesgartenschau nimmt das LGS-Team gerne entgegen. Foto: Stadt Rastatt
Am Infostand konnten sich die Bürgerinnen und Bürger in die Liste für eine Bürgerfahrt nach Schwäbisch-Gmünd eintragen. Auch die Bierdeckel waren vor Ort. Foto: Stadt Rastatt
Meinungen und Ideen zu einer LGS in Rastatt konnten die Besucher der Veranstaltung auf die Bierdeckel schreiben und in Box werfen. Die Bierdeckel werden ausgewertet. Die Ideen in das Konzept für die LGS eingespeist. Foto: Stadt Rastatt
Passend zur LGS-Infoveranstaltung waren auch die rot-grünen Landesgartenschau-Liegen vor Ort. Fotos: Stadt Rastatt
Passend zur LGS-Infoveranstaltung waren auch die rot-grünen Landesgartenschau-Liegen vor Ort. Fotos: Stadt Rastatt

Unterlagen Infoveranstaltung mit Talkrunde 30. August 2019

Am 30. August gab es die erste Infoveranstaltung mit Talkrunde zur Bewerbung der Stadt Rastatt um eine Landesgartenschau im Zeitraum 2032/2034. Auf dem Podium vertreten waren OB Hans Jürgen Pütsch, Landschaftsarchitektin Elke Ukas und OB Richard Arnold aus Schwäbisch-Gmünd. Pütsch und Ukas stellten die Möglichkeiten für die Stadt Rastatt dar. OB Arnold berichtete von seiner Landesgartenschau. Im Jahr 2014 richtete Schwäbisch-Gmünd die Landesgartenschau aus.

Hier kommen Sie zu den Unterlagen der Präsentation bei der Infoveranstaltung.


MurgChillOut meets LGS geht weiter

(23. August 2019) „Das Zusammensein der Stadt und die Präsentation nach außen durch die Schönheit der Gärten, der Natur und dem Sein der Menschen“. Das versteht Mia Schneider unter einer Landesgartenschau. Sie beteiligte sich an der Bierdeckelaktion beim MurgChillOut am 22. August. Während Pat & Bimbaz für gute Laune mit ihrer Musik sorgten, konnten die Besucher die Bierdeckel ausfüllen und ein Foto von sich auf den Landesgartenschau-Liegen knipsen lassen.

Im Zeitraum 2032/34 möchte die Stadt eine Landesgartenschau ausrichten. Mit den Bierdeckeln können die Bürgerinnen und Bürger mitteilen, was für sie eine Landesgartenschau ist und was sie brauchen, um sich dort wohlzufühlen. Für Joschka Jalowy ist eine Landesgartenschau, „dass sich die jeweilige Stadt repräsentiert durch Veranstaltungen, Projekte und Umweltaktionen“. 

Der Tenor war bei allen Befragten ähnlich: Grünflächen und Gärten werden für eine Landesgartenschau in der Barockstadt gewünscht. Genauso wie Konzerte und eine tolle Atmosphäre. Ulrich Fahr von der Jugenddelegation in Rastatt wünscht sich viele Möglichkeiten für Jugendliche.

Die Landesgartenschau-Liegen und die Bierdeckelaktion werden fortgeführt. Bald startet die Tour. Genaue Infos folgen.

Die rot-grünen Landesgartenschau-Liegen waren wieder beim MurgCillOut dabei. Foto: Stadt Rastatt
Schnappschuss von Alexa Cardamone und Sabrina Holzäpfel auf den Liegen. Foto: Stadt Rastattc
Bierdeckel ausfüllen und ab in die Sammelbox. Foto: Stadt Rastatt
Die ausgefüllten Bierdeckel sollen im Oktober ausgewertet werden. Foto: Stadt Rastatt
Die Meinung der Bürger zählt! Bierdeckel mit Ideen und Wünsche ausfüllen ist angesagt. Foto: Stadt Rastatt
Pat & Bimbaz sorgten beim MurgChillOut für gute Stimmung. Foto: Stadt Rastatt
Herrliche Abendstimmung beim MurgChillOut am 22. August. Foto: Stadt Rastatt
Blick von oben auf das MurgChillOut. Foto: Stadt Rastatt
Die Jugend macht mit: Ulrich Fahr, Joschka Jalowy und Mia Schneider teilen ihre Meinung zur Bewerbung um eine Landesgartenschau mit. Foto: Stadt Rastatt
Auch die kleinsten dürfen bei der Bierdeckelaktion mitmachen. Foto: Stadt Rastatt
Musik und den Sonnenuntergang beim MurgChillOut genießen. Foto: Stadt Rastatt
Natur pur wünscht sich Alexandra Funk für eine Landesgartenschau. Foto: Stadt Rastatt

SAVE THE DATE! – Infoveranstaltung am 30. August zu Rastatts Bewerbung um eine Landesgartenschau

(22. August 2019) Warum bewirbt sich Rastatt für eine Landesgartenschau 2032/34? Wie sieht das Konzept aus? Und: Wie können sich die Bürger/innen einbringen? Antworten gibt’s bei der ersten Infoveranstaltung zur Bewerbung am Freitag, 30. August, um 19 Uhr in der Reithalle. Mit dabei sind OB Hans Jürgen Pütsch, OB Richard Arnold aus Schwäbisch-Gmünd (Landesgartenschau-Stadt 2014) und Landschaftsplanerin Elke Ukas. Nach einer Präsentation zur Bewerbung ist eine Talk-Runde vorgesehen, mit Möglichkeit für alle Teilnehmer, Fragen zu stellen und Ideen mitzuteilen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. 


Landesgartenschau meets MurgChillOut

(15. August 2019) Perfektes Wetter für das erste MurgChillOut in diesem Jahr lockte viele Besucher an. Am 14. August sorgten "J and the big B´s" für gute Stimmung an der BadnerHalle. Zusätzlich gab´s noch was zum Schauen und Mitmachen. Die rot-grünen Landesgartenschau-Liegen wanderten für das MurgChillOut vom Historischen Rathaus an die BadnerHalle. Perfekte Kulisse für ein Selfie. Auch die Bierdeckel haben nicht gefehlt. Hier konnten die Besucher ihre Meinung und Ideen für die Bewerbung um eine Landesgartenschau in Rastatt drauf schreiben und in die Sammelbox werfen.

Herrlicher Ausblick von oben auf das MurgChillOut. Foto: Stadt Rastatt
Abendstimmung beim MurgChillOut am 14.08.2019. Foto: Stadt Rastatt
Mit dabei: die rot-grünen Landesgartenschauliegen. Foto: Stadt Rastatt
Die rot-grünen Liegen: immer wieder für einen Schnappschuss gut. Foto: Stadt Rastatt
Bierdeckel ausfüllen und rein in die Box. Meinung, Wünsche und Ideen für die Bewerbung um eine Landesgartenschau können auf die Bierdeckel geschrieben werden. Sie fließen in die Bewerbung mit ein. Foto: Stadt Rastastt
"J and the big B´s" sorgten für Musik beim MurgChillOut. Foto: Stadt Rastatt
"J and the big B´s" sorgten für Musik beim MurgChillOut. Foto: Stadt Rastatt
Auch bei den kleinen Besuchern kamen die Liegen gut an. Foto: Stadt Rastatt
Rastatt bewirbt sich! Eine klare Aussage der Stadt. Es geht um eine Landesgartenschau in den Jahren 2032/34. Foto: Stadt Rastatt
Die herrliche Abendstimmung lud zum Verweilen ein.
Bitte Platz nehmen! Foto: Stadt Rastatt
Die Bierdeckel und die Boxen gibt´s im Historischen Rathaus und in allen Ortsverwaltungen.

Zeitplan für die Bewerbung einer Landesgartenschau in Rastatt in den Jahren 2032/34


Fotogalerie zum Startschuss "Bewerbung Landesgartenschau wird sichtbar"

Der Gemeinderat gibt grünes Licht für eine Bewerbung um eine Landesgartenschau. Foto: Stadt Rastatt.
Die rot-günen Sitzmöbel laden zum Verweilen ein und werden bald an anderen Orten im Stadtgebiet zu finden sein. Foto: Stadt Rastatt.
Eine kleine Pause auf den Sitzmöbeln ist nie verkehrt. Foto: Stadt Rastatt.
Beim Stadtfest präsentierte die Stadt erstmals das Banner, die Sitzmöbel und die Sammelbox. Foto: Stadt Rastatt.
Klare und deutliche Worte: Rastatt bewirbt sich! Foto: Stadt Rastatt.
Noch stehen die Sitzmöbel vor dem Historischen Rathaus. Foto: Stadt Rastatt.
Ein Bürger liest einen Infozettel zur Bewerbung um eine Landesgartenschau. Foto: Stadt Rastatt.
Mit der Bierdeckelaktion sollen die Rastatter Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung und Ideen zur Bewerbung um eine Landesgartenschau abgeben. Foto: Stadt Rastatt.
Mit der Bierdeckelaktion sollen die Rastatter Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung und Ideen zur Bewerbung um eine Landesgartenschau abgeben. Foto: Stadt Rastatt.
Interessiert werden die Bierdeckel beim Stadtfest unter die Lupe genommen. Foto: Stadt Rastatt.
Ein Schnappschuss mit den Bierdeckeln darf nicht fehlen. Foto: Stadt Rastatt.
Die Sammelboxen,Bierdeckel und Infozettel sind im Historischen Rathaus und in den Ortsverwaltungen zu finden.  Foto: Stadt Rastatt.

Rastatt startet Marketing und Bürgerbeteiligung für die Bewerbung zur Landesgartenschau

Rastatt bewirbt sich um eine Landesgartenschau in den Jahren 2032 oder 2034, so der einstimmige Beschluss des Gemeinderates vom Mai. Für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar und erlebbar wurde das spannende Projekt zum ersten Mal beim Stadtfest vom 19. bis 21. Juli. Denn die Stadt nutzte das große Fest, um den Start fürs Marketing und die Bürgerbeteiligung zu markieren. So flattert seit dem Festwochenende ein großes grün-buntes Banner vom Rathausbalkon, mit der klaren Ansage: Rastatt bewirbt sich! Das betonen auch zwei rot-grüne Sitzmöbel, die beim Stadtfest zum Verweilen einluden, Kinder zum Rumturnen animierten und bald auch als Hingucker an anderen Orten im Stadtgebiet zu finden sein werden. Mit einer Bierdeckel-Aktion schließlich lud die Stadt am Festwochenende die Bürger zum Mitmachen ein: Die Festgäste konnten auf den gestalteten Deckeln erste Ideen zur Landesgartenschau aufschreiben und die Deckel dann in vorbereitete Sammelboxen werfen. Auch nach dem Stadtfest geht es weiter mit der Aktion. Bierdeckel und Sammelboxen gibt es im Historischen Rathaus und auch in den Ortsverwaltungen. Über den Sommer hinweg sind weitere Aktionen für die Bürgerschaft geplant, so eine Busfahrt zur aktuellen Gartenschau im Remstal oder ein Bürgerspaziergang übers vorgesehene Gelände für die Rastatter Landesgartenschau.

Und was wünschen sich die Bürger? Eine erste Auswertung der eingeworfenen Bierdeckel zeigt: Naturschutz, Aufforstungen, insektenfreundliche Pflanzen und viele Grünflächen stehen ganz oben auf der Wunschliste. Ebenso, ganz klassisch, soll eine große Blumenpracht die Barockstadt zum Erblühen bringen. Und ein Bürger beschrieb die Landesgartenschau in Rastatt als „eine fantastische Möglichkeit der Stadtentwicklung“. 

Alle Bürgerideen werden nach und nach ausgewertet und in das städtische Bewerbungskonzept eingespeist, das derzeit vom Landschaftsarchitektenbüro Ukas aus Karlsruhe erarbeitet wird.

Kontakt für alle Fragen rund um die Bewerbung:

Stadt Rastatt, Fachbereich Stadt- und Grünplanung, E-Mail landesgartenschau@rastatt.de, Telefon 07222972-4200.

Bewerbung zur Landesgartenschau wird sichtbar. Foto: Stadt Rastatt

Fragen zur Bewerbung

Stadt Rastatt
Fachbereich Stadt- und Grünplanung
Telefon 07222 972-4200
E-Mail landesgartenschau@rastatt.de 


Ansprechpartner für die Presse

Pressestelle Stadt Rastatt
Telefon 07222 972-1300 oder -1301
E-Mail: pressestelle@rastatt.de


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