Statue „Concordia“ in Fano eingeweiht/ OB Pütsch betont enge städtepartnerschaftliche Verbindung

(29. Juli 2019) Eine tiefe Freundschaft verbindet Rastatt mit seiner italienischen Partnerstadt Fano. Das wurde am vergangenen Wochenende wieder deutlich. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch war gemeinsam mit seiner Frau Kersten nach Italien gereist, um die frisch eingeweihte Statue „Concordia“ am Brunnen auf dem Piazza Amiani zu besichtigen. Das Pendant zur Statue, die Stahlplastik „L’Incontro“ (Die Begegnung) des weltberühmten Künstlers und Bildhauers Giuliano Vangi, befindet sich seit 1991 auf dem Faneser Platz in Rastatt. Beide Statuen sollen den Geist der Städtepartnerschaft verkörpern.

Bei der offiziellen Einweihung der neuen Statue am Freitagabend, 26. Juli, in Fano konnte OB Pütsch aus terminlichen Gründen leider nicht dabei sein. Ausreichend Gelegenheit, die Statue zu bewundern, hatte Pütsch jedoch am Samstag. Bildhauer Vangi nahm sich extra Zeit, um den deutschen Gästen sein Kunstwerk zu erläutern. Als Anerkennung und Dankeschön für die geschaffene Skulptur überreichte Pütsch ihm den „Goldenen Mann“ – ein Abbild des auf dem Residenzschloss in Rastatt thronenden Originals.

Ganz im Zeichen der Städtepartnerschaft stand auch die Begegnung mit Silvano Clappis, einem ehemaligen Mitarbeiter der Stadtverwaltung Fano, der kürzlich in den Ruhestand getreten ist. Pütsch zeichnete den „Mann der ersten Stunde der Städtepartnerschaft mit Fano“ im Namen der Bürgerinnen und Bürger und des Gemeinderats mit der Stadtehrennadel in Silber der Stadt Rastatt aus. Clappis war gemeinsam mit dem damaligen Faneser Bürgermeister Gustavo Mazzoni und dessen Sekretär Claudio Silvestri in Rastatt, als Oberbürgermeister a.D. Franz J. Rothenbiller die ersten Gespräche über eine Städtepartnerschaft führte. „Nach über 40 Jahren als Leiter des Informationsamtes der Stadt Fano galt Clappis für Rastatt stets als wichtiger und verlässlicher Ansprechpartner in Sachen Städtepartnerschaft“, betonte Pütsch. Mit der Information über seine Verabschiedung in den Ruhestand sei ihm erst bewusst geworden, wie lange diese Partnerschaft schon bestehe. „Ein wichtiger Ansprechpartner geht uns zwar verloren, aber ein guter Freund bleibt uns erhalten“, wandte sich Pütsch an Clappis. Bei vielen Reisen und gegenseitigem Austausch habe Clappis stets zu einer lebendig gelebten Städtepartnerschaft beigetragen. Er sei ein Mitarbeiter der Stadt Fano gewesen, der über seine eigentlichen Aufgaben hinaus besonderes Engagement für die Städtepartnerschaft gezeigt habe. Bereits zum zehnjährigen Bestehen der Partnerschaft hatte er gemeinsam mit Harald Besinger aus Rastatt das Buch „Amicizia senza frontiere / Grenzenlose Freundschaft“ geschrieben. Freundschaften wie diese seien die Basis und Grundlage für ein vereintes Europa, betonte Pütsch. „Menschen wie Sie spüren, dass wir ein Europa sind“, stellte Pütsch fest. In seiner Dankesrede betonte Clappis, dass die Freundschaft zu Rastatt ein Leben lang halten werde. 

Der Kurztrip nach Fano wurde am Sonntag abgerundet mit dem Besuch der Ausstellung „Leonardo e Vitruvio. Alla ricerca dell'armonia“ über Leonardo Da Vinci und den römischen Architekten und Ingenieur Vitruv (Marcus Vitruvius Pollio), der im ersten Jahrhundert vor Christus lebte. 

Fotos: Stadt Rastatt

Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch mit dem Künstler Giuliano Vangi und dem Faneser Bürgermeister Massimo Seri (von links) vor der frisch eingeweihten Statue „Concordia“.
Gemeinsamer Museumsbesuch. Hier mit Mitgliedern des Gemeinderats der Stadt Fano, Bürgermeister Massimo Seri, OB Pütsch mit Ehefrau Kersten, dem geehrten Silvano Clappis sowie Mitgliedern des Vereins „Amici senza frontiere“.
„Mann der ersten Stunde der Städtepartnerschaft“: OB Hans Jürgen Pütsch zeichnet Silvano Clappis mit der Stadtehrennadel aus.

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