Bäume werfen bei Trockenheit und Hitze Blätter ab/ Mitarbeiter der Technischen Betrieb bewässern Jungpflanzen derzeit täglich

(5. Juli 2019) Herbststimmung im Juli in der Rastatter Innenstadt? Wer dieser Tage durch die obere Kaiserstraße spaziert ist, könnte das meinen. Braune Blätter verteilen sich auf dem Gehweg und der Straße. Die Bäume haben sich nicht in der Jahreszeit geirrt. Die anhaltende Trockenheit und Wärme der letzten Wochen versetzen nicht nur Menschen, sondern auch Pflanzen und Bäume in eine Stresssituation. Insbesondere Jungbäume, wie die neu gepflanzten Platanen in der oberen Kaiserstraße, leiden besonders darunter, weiß Rainer Ohnesorg vom städtischen Kundenbereich Ökologie und Grün. Das Abwerfen von Blättern ist für sie ein Schutzmechanismus. Indem sie sich der trockenen Blätter entledigen, verringern sie ihre Verdunstungsfläche. Drei Jahre dauert es etwa, bis das Wurzelwerk eines Jungbaums ausgebildet ist und es den Baum vollständig versorgen kann. Bis dahin kümmern sich die Mitarbeiter der Technischen Betriebe und eine von der Stadt beauftragte Gärtnerei bei Hitze und Trockenheit verstärkt um diese Bäume. Seit einer Woche sind die städtischen Mitarbeiter deshalb mehrmals täglich mit zwei Bewässerungsfahrzeugen im Einsatz. Rund 20 Kubikmeter Wasser verteilen sie dabei jeden Tag im Stadtgebiet. Doch trotz allem: „Wenn es kommende Woche nicht regnet, sind Folgeschäden durch die Trockenheit nicht auszuschließen“, so Detlev Brünig von den Technischen Betrieben. Die Folgen des Dürresommers 2018 seien immer noch spürbar. Einige Birken und Kiefern, wie zum Beispiel am Berliner Ring, wiesen bereits Trockenschäden auf. Ein paar Eiben seien bereits komplett abgestorben, sagte Brünig. 

Überlebensstrategie: Bei anhaltender Trockenheit und Hitze werfen Bäume auch im Sommer ihre Blätter ab. Foto: Stadt Rastatt

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