Blühwiesen entwickeln sich prächtig: Geduld ist am Anfang gefragt

(2. Juli 2019) Wo im vergangenen Jahr noch vorwiegend Rasen auf der Grünfläche neben der Badener Straße hochwuchs, blühen in diesem Sommer Kornblumen, Schafgarben und Taubenkropf-Leimkraut. Im April dieses Jahres hatte der Kundenbereich Ökologie und Grün des Fachbereichs Stadt- und Grünplanung gemeinsam mit einem Landwirt spezielles Saatgut für Blühwiesen auf den Rasenflächen entlang der Badener Straße, der Kehler Straße und an der Stadionstraße verteilt. Doch kaum hat sich die Blütenpracht voll entfaltet, ist die Stadt schon wieder mit Mähmaschinen unterwegs. Das gehört zum Konzept, betont der städtische Kundenbereich Ökologie und Grün. Denn damit die Wiesen besonders blumenreich werden und auch langfristig einen Tummelplatz für Bienen und Schmetterlinge bieten, ist es notwendig, sie im Jahr der Ansaat kurzzuhalten. Die Blumen können dadurch ihre ganze Energie in die Wurzel und ihre überlebenswichtigen Organe stecken. Im kommenden Frühjahr werden die Blumen gestärkt wachsen und sich gegen ihre direkten Konkurrenten, die Gräser, behaupten können. Die Wiesen werden ab dann auch nur noch zweimal pro Jahr gemäht.

Entlang der Badener Straße wird die erste Blütenpracht abgemäht. Foto: Ralf Fritz.

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