Neue Trafostation für die obere Kaiserstraße ist da

(14. Juni 2019) Einiges los war am Donnerstag, 13. Juni, an der Kaiser-Baustelle. Mithilfe eines rund 250 Tonnen schweren Autokrans plus Zusatzgewichten sollte bereits am Morgen die neue Trafostation, die die Haushalte rund um die Kaiserstraße künftig mit Strom versorgen wird, in die Baugrube eingelassen werden. Doch die Verkehrssituation auf der Autobahn machte den Planern einen Strich durch die Rechnung. Ein Tieflader, der das Verladegeschirr zum Anheben der Trafostation transportierte und aus Ahlhorn nahe Oldenburg kam, war im Stau stecken geblieben. Bis zum Mittag mussten die Bauarbeiter und Installateure warten, ehe sie gegen 14 Uhr loslegen konnten. 

Um die Trafostation installieren zu können, hob der Autokran zunächst das rund 60 Tonnen schwere Gehäuse der Station von einem der Tieflader hoch. Zentimetergenau wurde dann die Box über die neu gepflanzten Bäume geführt und schließlich in die Baugrube gesetzt. In einem zweiten Schritt platzierte der Baukran die eigentliche Trafostation samt Deckel in die Box. In den kommenden zwei bis drei Wochen werden nun die Kabel angeschlossen. Sobald die Installationsarbeiten beendet sind und die Versorgung der Haushalte sichergestellt ist, wird die neue Trafostation die alte in der Kaiserstraße 1a ersetzen. Die Kosten für die Trafostation liegen laut Projektleiter Bernhard Dreyer bei rund 120.000 Euro. 

Oberirdisch wird auf der Kaiser-Baustelle noch bis voraussichtlich November weitergearbeitet. Die Arbeiten für die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße liegen damit im Zeitplan, sagte Citymanager Johannes Flau. Bis dahin wird der Platz ein komplett neues Gesicht bekommen. Neben weiteren Grünflächen und neuen Sitzbänken wird es auch eine Fläche mit Wasserfontänen geben. 

Vorsichtig wird das Trafogehäuse über die neu gepflanzten Bäume in der oberen Kaiserstraße geführt. Foto: Stadtwerke Rastatt
Mit Zusatzgewichten bestückt setzt der Autokran die tonnenschwere Trafo-Box in die Baugrube. Foto: Stadtwerke Rastatt
Ehe die eigentliche Trafostation angeschlossen werden kann, muss zunächst die Unterflurstation verankert werden Foto: Stadtwerke Rastatt
Viel Geschick ist gefragt, um das Traffogehäuse in die Baugrube herabzulassen. Foto: Stadtwerke Rastatt

Folgen Sie uns auf:


Kontakt:

Pressestelle Stadt Rastatt

Telefon: 07222 972-1300
oder -1301

E-Mail: pressestelle@rastatt.de