Wiesen-Storchschnabel ist Pflanze des Monats Juni

Der Wiesen-Storchschnabel zeigt seine wunderschönen Blüten von Mai bis August. Foto: Stadt Rastatt

(29. Mai 2019) Zur Pflanze des Monats Juni 2019 hat die Umweltstiftung Rastatt den Wiesen-Storchschnabel gekürt. „Geranium pratense“, wie die Pflanze in der Botanik bezeichnet wird, verdankt ihren Namen dem Fruchtstand, der bei näherer Betrachtung an einen Storchenschnabel erinnert. Die ausdauernde, krautige Pflanze wird zwischen 20 bis 80 Zentimeter groß. Auffällig sind ihre wunderschönen blauvioletten bis leicht rötlichen Blüten, die sich von Mai bis August zeigen. Aufgrund seines milden Geschmacks wird der Wiesen-Storchschnabel auch gerne in der Küche verwendet, etwa für Salate. 

Die Blätter sind handförmig in fünf bis sieben Abschnitte geteilt und befinden sich an langen Stielen. Die einzelnen Abschnitte sind grob gesägt und fein behaart. Mithilfe der Blattgelenke schafft es die Pflanze, ihre Blätter immer optimal zur Sonne hin auszurichten. Wer den Wiesen-Storchschnabel im eigenen Garten pflanzen will, sollte auf einen sonnigen Standort und auf einen frischen, nährstoffreichen, lehmigen Boden achten. Am besten eignet sich ein Wildgarten. Rund um Rastatt findet man den Storchenschnabel häufig in Glatthaferwiesen, an Grabenrändern, auf Dämmen und auch an Straßenböschungen.

Blüten bei Bienen beliebt

Die Blüte besteht aus fünf Blütenblättern und ist mit Nektar gefüllt. Bestäubt wird die Pflanze durch Insekten. Ihre Blüten werden gern von Bienen und den nützlichen Schwebfliegen besucht, eher selten von Faltern. Somit eignet sich der Wiesen-Storchschnabel perfekt als Bienenweide. 

Um sich zu verbreiten, braucht der Wiesen-Storchschnabel keine fremde Hilfe, da es sich um einen Austrocknungsstreuer handelt: Sobald die Frucht austrocknet und sich von der Pflanze ablöst, werden die Samen herausgeschleudert und bis zu zwei Meter weit katapultiert. Die Fortpflanzung der Pflanze ist dadurch gesichert. . 

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