Zigarettenkippen gehören nicht auf die Straße: Stadt rüstet Abfallbehälter um

(24. Mai 2019) Achtlos weggeworfene Zigarettenkippen, die sich auf dem Boden der gesamten Stadt verteilen, sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sie sind auch umweltschädlich. Denn Nikotin ist wasserlöslich und wird bei Regen in Boden und Grundwasser gespült. Die Stadt geht gegen das Problem jetzt gezielt vor und rüstet zunächst rund 20 öffentliche Abfallbehälter in der Innenstadt mit zusätzlichen Aschenbechern aus. Nach einem Probelauf Mitte Mai am Marktplatz erfolgte heute der offizielle Startschuss für die Montage. Mitarbeiter der Technischen Betriebe bringen in der Innenstadt heute und in der kommenden Woche die Vorrichtungen an. Leicht zu erkennen sind die oben auf den Abfallbehältern angebrachten Aschenbecher daran, dass sie mit einer qualmenden Zigarette gekennzeichnet sind. Durch die Aschenbecher soll nicht nur die Anzahl von Zigarettenkippen am Boden reduziert werden. Sie tragen auch dazu bei, dass es auf den Deckeln der Abfallbehälter künftig keine Ascheflecken mehr geben wird, die sonst beim Ausdrücken von Zigaretten entstehen. Die Kosten für einen Aschereinsatz liegen bei knapp 290 Euro. 

Mitarbeiter der Technischen Betriebe montieren an einem Mülleimer vor der Fruchthalle einen neuen Deckel samt Aschenbecher. Foto: Stadt Rastatt.
Mitarbeiter der Technischen Betriebe montieren an einem Mülleimer vor der Fruchthalle einen neuen Deckel samt Aschenbecher. Foto: Stadt Rastatt.

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