Stadt bekämpft Eichenprozessionsspinner

(17. Mai 2019) Der Eichenprozessionsspinner ist klein, behaart und unscheinbar. Doch die Nachtfalter setzen nicht nur dem Eichenbestand in Wäldern und Parks zu, sondern sie können auch für Mensch und Tier gefährlich werden. Wenn die Raupen schlüpfen, entwickeln sie giftige Brennhaare. Um die Schädlinge zu bekämpfen, hat die Stadt eine Fachfirma beauftragt, die aktuell rund 500 Eichen im Stadtgebiet und den Ortsteilen mit einem biologischen Präparat besprüht. 

Die Bekämpfung ist nur in einem sehr begrenzten Zeitraum möglich und von der Witterung abhängig. Der jetzige Zeitpunkt ist optimal gewählt, da sich die Raupen aktuell zwischen dem ersten bis dritten Larvenstadium befinden und ihre Brennhaare noch nicht entwickelt haben. Voll ausgebildete Eichenprozessionsspinnerraupen besitzen rund eine halbe Million giftiger Brennhaare. Die chemisch wirkende Brennsubstanz, das Eiweißgift Thaumetopoein, kann diverse Krankheitsbilder auslösen, wie allergische Schockreaktionen, Dermatitis, Lungenentzündung und Infektionen der Luftwege. 

Bereits seit 2014 setzt die Stadt bei ihrer vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf das biologische Mittel „NeemAzal“, das unbedenklich gegenüber Menschen und Haus-, Wirbel- oder Nutztieren und zudem umweltverträglich ist. Die Gesamtkosten zur Bekämpfung des Schädlings liegen in diesem Jahr bei rund 8.000 Euro. 

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