Ausstellung „Willem den Ouden. Der andere Rhein“ im Stadtmuseum endet an diesem Wochenende

(24. April 2019) Wer die Ausstellung „Der andere Rhein“ von Wilem den Ouden im Rastatter Stadtmuseum noch nicht gesehen hat, der sollte sich beeilen. Bis einschließlich Sonntag, 28. April, werden die Werke des zeitgenössischen Künstlers über die Landschaft am Niederrhein gezeigt. Geöffnet ist die Ausstellung von Donnerstag bis Samstag von 12 bis 17 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ins Stadtmuseum kostet drei Euro, ermäßigt einen Euro. 

Der 1928 in den Niederlanden geborene Künstler ist vom Zusammenspiel von Fluss, Wolken und Sonne fasziniert. Besonders die Waal, den wasserreichsten Mündungsarm des Rheins, interpretiert den Ouden in seinen grafischen Arbeiten virtuos und in atmosphärisch sich stets verändernden Lichtstimmungen. Über viele Jahre arbeitete er dort in den Sommermonaten fast täglich an Zeichnungen und Aquarellen. Tagebuchartig hielt er den überwältigenden Raum motivisch in gleichen, wiederkehrenden Ansichten fest. Den Oudens Radierungen lassen sich in ihrer technischen Brillanz mit den Grafiken von Rembrandt vergleichen, während das Licht an die stimmungsvollen romantischen Aquarelle William Turners erinnert. Der Künstler setzte sich immer wieder aktiv für den Schutz der weiten, großartigen europäischen Flusslandschaft ein. So machte er zwischen 1986 und 1995 in künstlerischen Manifestationen und medialen Auftritten gegen die Verstärkung der Deiche mobil. 

Neue Ausstellung „Landpartien Nordschwarzwald“ startet am 24. Mai 

Dem Nordschwarzwald als Touristenziel von damals und heute widmet sich die neue Ausstellung „Landpartien Nordschwarzwald. Von Rastatt ins romantische Murgtal“, die ab Freitag, 24. Mai, zu sehen sein wird. Das Besondere an der Ausstellung: Vier Museen – das Stadtmuseum Baden-Baden, Stadtmuseum Rastatt, Stadtmuseum Ettlingen und das Pfinzgaumuseum in Karlsruhe-Durlach – haben sich zusammengetan. In vier Ausstellungen greifen sie gemeinsam das Thema "Landpartien Nordschwarzwald" jeweils mit lokalem Schwerpunkt auf. Das wildromantische Murgtal, das bezaubernde Lustschloss Favorite, das geschichtsträchtige Rastatt, das Weltbad Baden-Baden, das beschauliche Ettlingen oder der Turmberg in Durlach lockten seit der Romantik die Durchreisenden des Rheintals bis heute in den Nordschwarzwald.

Weitere Informationen unter www.stadmuseum-rastatt.de oder telefonisch unter 07222 972-8401. 

Folgen Sie uns auf:


Ansprechpartner für die Presse

Pressestelle Stadt Rastatt

Telefon: 07222 972-1300
oder -1301

E-Mail: pressestelle@rastatt.de