Stadt ehrt bei Feierstunde langjährige Mitarbeiter und Ruheständler

(10. April 2019) Wie wichtig jede einzelne Mitarbeiterin und jeder einzelne Mitarbeiter für den Betrieb städtischer Einrichtungen ist, machte Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch bei einer Feierstunde für Jubilare und Ruheständler deutlich. Die Stadtverwaltung hatte am 4. April 21 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Café der Pagodenburg geladen, um sich für deren Engagement, geleistete Arbeit und Treue mit einer Urkunde und einem Geschenk zu bedanken. „Dankeschön und vor allem gute Gesundheit“, gab OB Pütsch den Geehrten im Beisein der jeweiligen Vorgesetzten mit auf den Weg. An die Ruheständler adressierte er dann noch einen besonderen Wunsch: „Wir hoffen, dass Sie immer wieder gerne Ihre ehemaligen Kollegen besuchen.“

Aller Ehren wert: 40 Jahre im öffentlichen Dienst
Ganze 40 Jahre arbeitet Joachim Schönheidt bereits im öffentlichen Dienst. Angefangen hat er als Straßenreiniger beim damaligen Bauhof, später wechselte er zur städtischen Müllabfuhr. Heute ist Schönheidt fester Bestandteil der Kanalkolonne und mit vielfältigen Aufgaben wie Hochwasserschutz, Kanalsanierungen und Unterhaltung von Pumpwerken betraut. „Aufgrund Ihrer handwerklichen Fähigkeiten sind Sie eine wertvolle Unterstützung für die Technischen Betriebe“, betonte der Oberbürgermeister. Einen Wunsch äußerte dann auch Schönheidt. Er hoffe, dass er die Fertigstellung des neuen Bauhofs vor seinem Renteneintritt im Jahr 2024 noch miterleben werde. 

Nicht bei der Feier zugegen, aber dennoch 40 Jahre im öffentlichen Dienst tätig sind außerdem Manfred Caliebe vom Rechnungsprüfungsamt, Martin Koch vom Fachbereich Technische Betriebe sowie Klaus Müller vom Fachbereich Finanzwirtschaft. 

Ein Vierteljahrhundert im öffentlichen Dienst 
Ihr 25-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst feierten vier Mitarbeiterinnen. Eine davon ist Anneliese Kreppel, die in der Kindertagesstätte BIBER für die Essenausgabe und die anfallenden Reinigungsarbeiten in der Küche zuständig ist. Auf die Einhaltung von lebensmittelhygienischen Vorschriften lege sie dabei besonders viel Wert. Ihr zu verdanken sei auch das Gelingen wiederkehrender Feste, wie das St. Martinfest oder das Sommerfest, bei dem sie stets mithalf, betonte der Oberbürgermeister.

Nach 25 Jahren im Fachbereich für Sicherheit und Ordnung blickt Claudia Oberst auf ein breites Fachwissen zurück. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie zunächst im Außendienst als Politesse. Später wechselte Oberst in den Innendienst. Dabei scheue sie auch schwierige Fachgespräche mit Rechtsanwälten oder Kunden nicht, vielmehr bleibe sie dabei stets freundlich, lobte der OB. 

Glückwünsche zum 25-jährigen Jubiläum erhielten darüber hinaus Elisabeth Smarsly und Christiane Stoll, beide vom Fachbereich Finanzwirtschaft, die jedoch nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen konnten. 

Abschied in den verdienten Ruhestand
Nach vielen Jahren im öffentlichen Dienst wurden 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Rastatt in den Ruhestand verabschiedet. 2009 feierte Horst Engelhard bereits sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Rastatt, Ende vergangenen Jahres ging der Vermesser des Tiefbauamts in Pension. Doch sein Wissen wollte er nicht einfach mit nach Hause nehmen und erklärte sich deshalb dazu bereit, seinem Nachfolger beiseite zu stehen und ihn einzulernen. Der Oberbürgermeister sowie Personalrat Matteo Scarano dankten Engelhard darüber hinaus für sein langjähriges Engagement als Personalrat und seine viel gerühmten Auftritte bei Betriebsfesten der Stadt Rastatt. 

Auch Renate Gressel verabschiedete sich in den Ruhestand. Zunächst in der Max-Jäger-Schule, später in der Karlschule sorgte sie als Reinemachfrau für Sauberkeit und Ordnung. Von Kollegen und Vorgesetzten wurde sie besonders für ihre positive Arbeitseinstellung und ihre nette Art geschätzt. 

Als gelernte Gipser und Stuckateur war Erhard Groß 1988 als Quereinsteiger zur Stadt Rastatt gekommen. Von der Straßenbaukolonne ging es für Groß kurze Zeit später als Kraftfahrer zur Müllabfuhr, ehe er sein Gefährt gegen eine Kehrmaschine eintauschte. Sondereinsätze, etwa das Reinigen der Stadt nach Veranstaltungen wie dem tête-à-tête, dem Weihnachtsmarkt oder den Faschingsumzügen, waren für ihn selbstverständlich. 

Fleiß, Beharrlichkeit und dabei stets ein Lächeln auf den Lippen: Diese Eigenschaften zeichnen Theo Heid aus. Nach knapp 28 Jahren als Friedhofsmitarbeiter verabschiedete auch er sich in den Ruhestand. Heid, der hauptsächlich auf dem Waldfriedhof am Berliner Ring eingesetzt war, verstand es, Praktikanten und Ferienjobber eine ordentliche Arbeitsweise nahezubringen. Ihn werden nicht nur seine Kollegen und Vorgesetzten vermissen, sondern auch die Pflanzen. Sein grüner Daumen galt als legendär. 

„Ansprechpartner für alle“, das war Kornelia Quednau, beschreibt OB Pütsch die Rolle der Schulsekretärin. Ihre Laufbahn bei der Stadt Rastatt begann sie als Schreibkraft beim Alten- und Pflegeheim Rastatt. In den letzten zwei Jahrzehnten arbeitete sie dann als Schulsekretärin am Ludwig-Wilhelm-Gymnasium. Souverän und kompetent beherrschte sie die technischen Abläufe der Abiturprüfung und organisierte sie vorausschauend mit. 

Für die Ortsverwaltung Wintersdorf war es ein Glücksfall, Siegfried Schäfer als gebürtigen Wintersdorfer mit im Team zu haben. Als „der gute Geist der Halle“ wird Schäfer beschrieben, der unter anderem für alle Belange rund um die Turn- und Festhalle zuständig war. Schäfer dürfte zudem vielen Besucherinnen und Besuchern des Aalschokkers Heini bekannt sein, die er viele Jahre lang auf dem Holznachen zum Museumsschiff fuhr. Ganz muss die Ortsverwaltung aber nicht auf ihn verzichten, denn auch nach seinem Rentenantritt wird er Besuchertouren zum Aalschocker begleiten. 

Stets großen Einsatz beim Großputz der Karlschule zeigte Elvira Schmidt. Fürsorglich kümmerte sie sich später auch darum, dass alle Mädchen und Jungen in der Schulmensa mit Essen versorgt wurden. Nach mehr als 20 Jahren als Reinigungskraft an der Grund- und Werkrealschule wurde sie nun in den verdienten Ruhestand verabschiedet. 

Eine saubere Stadt ist nicht nur der Verwaltung und den Bürgern wichtig, auch Jürgen Tober legte darauf viel Wert. Als Mitarbeiter der Technischen Betriebe leerte er über 30 Jahre bei jedem Wetter in Rastatt und den Ortsteilen die Mülltonnen sämtlicher Anwohner. Ab 2008 sorgte er dann für Sauberkeit unter anderem im Dörfel und auf dem Marktplatz. 

Neu-Ruheständler, die an den Feierlichkeiten nicht teilnehmen konnten, sind außerdem Brigitte Gatzka und Thomas Wendel, beide vom Fachbereich Schulen, Kultur und Sport, Georg Straub vom Fachbereich Technische Betriebe sowie Soja Herchenreder vom Fachbereich Personal, Organisation und EDV und Franziska Kohmann vom Fachbereich Jugend, Familie und Senioren.

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