Interkultureller Austausch beim „Café International“ im Rossi-Haus

(5. April 2019) Schranken und Vorurteile abbauen und einander besser kennenlernen – wo könnte das besser gelingen als  bei Kaffee und Kuchen in tollen Räumlichkeiten. Davon überzeugt zeigt sich Petra Heinisch-Hildenbrand, Leiterin der städtischen Stabsstelle Chancengleichheit und Integration, bei der Premiere des „Café International“ im Rossi-Haus am Mittwoch, 3. April. Das historische Gebäude in der Herrenstraße steht 14-täglich all jenen offen, die sich mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern austauschen wollten. „Viele Migranten haben den Wunsch geäußert, mehr Kontakt mit Einheimischen zu haben, damit sie ihre erlernten Deutschkenntnisse auch anwenden können“, erzählt Heinisch-Hildenbrand und berichtet dabei von den Erfahrungen der Sprachlehrer für Flüchtlinge in Rastatt. An mit Blumen gedeckten Tischen sitzen derweil Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen und lassen sich die Kuchen schmecken. Der Caritasverband Rastatt hat sich gemeinsam mit Ehrenamtlichen um eine reichhaltige Auswahl an süßen Leckereien gekümmert. Ein richtiges Kuchen-Buffet ist dabei zusammengekommen, an dem sich die Gäste kostenlos bedienen können. Während die Caritas für das leibliche Wohl sorgt, bietet das Diakonische Werk an diesem Nachmittag Heiß- und Kaltgetränke an.  

Die Initiative zur Café-Gründung kam von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsbegleitung. Karin Fritz, die bereits in der Gemeinschaftsunterkunft in der Alten Bahnhofstraße das „Café Welcome“ begleitet hat, sah die Notwendigkeit einer räumlichen Veränderung, nachdem immer mehr Flüchtlinge die Gemeinschaftsunterkünfte verlassen hatten und etwa in Anschlussunterbringen eine neue Bleibe fanden. Schnell kam die Frage auf: „Wo können wir uns an einem zentralen Ort treffen, an den auch die Einheimischen Lust haben, ein wenig zu verweilen?“, erzählt Heinisch-Hildenbrand von der Suche nach einem passenden Ort. Sie hofft darauf, dass die Rastatterinnen und Rastatter aus der Neugier heraus, einen Blick ins Rossi-Haus zu werfen, auch das Interesse mitbringen, die Gäste des „Café International“ kennenzulernen.

Ihr Ziel ist es, bei der Veranstaltung das Bürgerforum mit Leben zu füllen. Und lebhaft geht es an diesem Nachmittag im Rossi-Haus zu. Denn während die Erwachsenen sich im Foyer austauschen, können die Kinder in einem separaten Raum spielen, malen und Kuchen naschen. Betreut werden sie in dieser Zeit von einer Tagesmutter oder wie an diesem Tag von dem Bundesfreiwilligendienstleister (Bufdi) der Stadt Rastatt. Wer die Kinder dabei beobachtet, wie selbstverständlich sie miteinander umgehen, erkennt, wie leicht Integration gelingen könnte.

Damit sich die Gäste des „Café International“ auch an den kommenden Terminen rundum wohlfühlen können, sucht die Stabsstelle Chancengleichheit und Integration noch Helfer. „Es wäre schön, wenn sich noch weitere Interessierte melden, die beim Cafébetrieb, aber vor allem auch bei der Kinderbetreuung sporadisch helfen möchten“, wünscht sich Heinisch-Hildenbrand. 

Rastatt, „Café International“ im Rossi-Haus, Termine 2019

Weitere Informationen telefonisch unter 07222 972-1030 oder per Mail an chancengleichheit-undintegration@rastatt.de.

Im „Café International“ im Rossi-Haus können sich Menschen aus aller Welt bei Kaffee und Kuchen besser kennenlernen.  Foto: Stadt Rastatt
Im „Café International“ im Rossi-Haus können sich Menschen aus aller Welt bei Kaffee und Kuchen besser kennenlernen.  Foto: Stadt Rastatt
Im „Café International“ im Rossi-Haus können sich Menschen aus aller Welt bei Kaffee und Kuchen besser kennenlernen.  Foto: Stadt Rastatt
Im „Café International“ im Rossi-Haus können sich Menschen aus aller Welt bei Kaffee und Kuchen besser kennenlernen.  Foto: Stadt Rastatt
Im „Café International“ im Rossi-Haus können sich Menschen aus aller Welt bei Kaffee und Kuchen besser kennenlernen.  Foto: Stadt Rastatt
 

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