Vorbereitende Arbeiten für Neubauten der Technischen Betriebe haben begonnen

(29. März 2019) Es geht rund auf dem Gelände der Technischen Betriebe in der Plittersdorfer Straße. Seit ein paar Tagen haben Abbrucharbeiten begonnen, um nach und nach Platz zu machen für den anstehenden Neubau der Sozialgebäude, der Maler-, Schreiner- und Elektriker- Werkstätten und der Lagergebäude. Bis voraussichtlich zum 25. Mai wird die von der Stadt beauftragte Firma Oettinger aus Malsch das Sozialgebäude, die alte Salzhalle und das „Tankstellengebäude“ entrümpeln, entkernen und schließlich abreißen. Ab Ende Mai sollen dann die Erd- und Rohbauarbeiten beginnen. Die Fertigstellung der Gebäude in diesem ersten Bauabschnitt ist für Herbst 2020 geplant. Während der Bauarbeiten werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Betriebe vorübergehend in Büroräumen arbeiten, die in vier angemieteten Containern eingerichtet wurden. Für die Abbrucharbeiten sind Kosten in Höhe von circa 125.000 Euro veranschlagt.

Info Neustrukturierung der Technischen Betriebe

Der Gemeinderat hatte im Januar 2015 den Neubau der Technischen Betriebe beschlossen, weil die Gebäude in einem schlechten Zustand und verträgliche Arbeitsbedingungen hinsichtlich Arbeitsschutz, Gesundheit und Hygiene nicht mehr gegeben waren. Im Vorfeld hatte die Unfallkasse Baden-Württemberg mehrfach die baulichen Mängel kritisiert und darauf gedrängt, zügig Neubaumaßnahmen umzusetzen. Bereits 2010 war die problematische Situation Thema bei einer Klausurtagung mit dem Gemeinderat. In einer Machbarkeitsstudie, deren Ergebnis Ende 2012 vorlag, wurde nicht nur die Beseitigung der baulichen Mängel durch Neubauten unter die Lupe genommen, sondern insgesamt die Neustrukturierung der Technischen Betriebe. Ziel war, die bisher auf verschiedene Standorte verteilten Arbeitsbereiche der Technischen Betriebe möglichst an einem Standort zu konzentrieren und dadurch Arbeitsabläufe zu optimieren. Ergebnis: Bis auf den Kundenbereich Friedhöfe, der mit Verwaltung und Maschinenpark am Standort Waldfriedhof bleibt, werden zukünftig alle Arbeitsbereiche am Standort Platananstraße/ Plittersdorfer Straße angesiedelt sein. Der zunächst für Frühjahr 2017 vorgesehene Beginn des Bauprojektes verzögerte sich, weil es zwischenzeitlich einen Wechsel des von der Stadt beauftragten Planungsbüros gab. Seit September 2017 arbeitet das Rastatter Architektenbüro Donnig, Unterstab + Partner am Projekt. Die Baukosten für den ersten Bauabschnitt liegen bei ca. 15 Millionen Euro. Direkt im Anschluss soll die Überplanung des inneren Betriebsgeländes der Technischen Betriebe realisiert werden – mit Neubauten für die Schlosser- und Kfz-Werkstätten, Lagerhallen, Garagen für Maschinen und Fahrzeuge und der Umsiedlung des Kundenbereichs Grünflächen mit der Stadtgärtnerei. Die Gesamtkosten für beide Bauabschnitte belaufen sich auf geschätzt 20 bis 25 Millionen Euro. Fertiggestellt sein sollen die neu strukturierten Technischen Betriebe nach aktueller Planung im Jahr 2024. 

Es geht rund auf dem Gelände der Technischen Betriebe. Derzeit sind die Abbrucharbeiten in vollem Gange. Foto: Stadt Rastatt
Es geht rund auf dem Gelände der Technischen Betriebe. Derzeit sind die Abbrucharbeiten in vollem Gange. Foto: Stadt Rastatt

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