Volles Rossi-Haus bei Filmabend „Afro.Deutschland“

(22. März 2019) 70 Gäste konnte Petra Heinisch-Hildenbrand, Leiterin der städtischen Stabsstelle Chancengleichheit und Integration, am Mittwochabend, 20. März, im Rossi-Haus bei der Filmvorführung „Afro.Deutschland“ begrüßen. Gezeigt wurde der Film als Rastatter Beitrag zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die jährlich stattfinden, jeweils rund um den Welttag gegen Rassismus am 21. März. Wie es ist, als schwarzer Mensch in Deutschland zu leben, war nicht nur das zentrale Thema im Film, sondern auch in der anschließenden, engagiert geführten Diskussion im Rossi-Haus. Auch in Rastatt, so berichteten Teilnehmer, seien Rassismus und Diskriminierung leider immer noch weit verbreitet. So komme es vor, dass bereits Kita-Kinder andere mit dunkler Hautfarbe nicht berühren möchten oder sie beim Spiel in der Gruppe ausschließen. Woran das liegt? Die Besucher des Filmabends machten fehlende Informationen und Bildung dafür verantwortlich, aber auch „Dummheit“. Stattdessen würde man sich wünschen, so der Tenor der Diskussion, dass die Menschen mit Offenheit auf Fremde zugingen. Denn schließlich seien doch alle vor dem Gesetz gleich.

Derzeit plant die städtische Stabsstelle Chancengleichheit und Integration einen Workshop zu Rassismus und Diskriminierung. Er findet am Donnerstag, 16. Mai, um 18.30 Uhr ebenfalls im Rossi-Haus statt. Annette Ganter, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle in Karlsruhe, wird unterschiedliche Arten von Diskriminierung erläutern. Sie zeigt praktische Beispiele und Möglichkeiten, was jede und jeder dagegen tun kann. Weitere Infos und Anmeldung bei der Stabsstelle Chancengleichheit und Integration unter Telefon 07222 972-1031 oder per Mail an chancengleichheit-und-integration@rastatt.de.

Volles Haus bei der Filmvorführung und anschließenden Diskussion im  Rossi-Haus zu „Afro.Deutschland“. Foto: Stadt Rastatt.
Petra Heinisch-Hildenbrand (rechts) mit Irada Aliyeva, Bürgermentorin aus Rastatt. Foto: Stadt Rastatt.

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