„Stadt mit spielerischer Freude sauber halten“: Dank an Josef-Durler-Schüler für tollen Müll-Videoclip – nächste Kooperation in Vorbereitung

(13. Februar 2019) Ihr Videoclip „Müll in Rastatt“ war in den vergangenen Monaten ein Volltreffer auf YouTube, Facebook und im Vorspann der FORUM-Filme. Jetzt bedankten sich Vertreter der Stadt Rastatt beim jugendlichen Produktionsteam der Josef-Durler-Studios (JDStudios) mit einem Scheck über 1.000 Euro. Schließlich hatten die fünf Schülerinnen und Schüler der Josef-Durler-Schule eindrucksvoll gezeigt, wie das Thema Müllvermeidung mit filmischen Mitteln kreativ und sensibilisierend in Szene gesetzt werden kann. Mehr als 2.000 Mal war der Film bisher im Netz angeschaut worden. Mehr als 2.000 Mal lief er im FORUM-Kino Rastatt. Eine tolle Bilanz, wie Bürgermeister Knoth bei der Scheckübergabe in der Josef-Durler-Schule betonte und lobend die besondere Qualität des Films hervorhob. Knoth war am Dienstag, 5. Februar, in Begleitung von Wirtschaftsförderer und Stadtmarketingchef Jonathan Berggötz und der Leiterin der Technischen Betriebe, Brigitte Majer, zur Scheckübergabe gekommen. 

Schulleiter Gerold Wendelgaß bedankte sich für die Spende und unterstrich mit Stolz die große Kompetenz der Film-Arbeitsgemeinschaft unter Leitung des Lehrers Dr. Simon Hassemer. „Müll in Rastatt“ sei das bis dato größte und ambitionierteste Projekt der JDStudios gewesen. Nicht nur die Drohnenaufnahmen und die Videoeffekte hätten viel Geschick, technisches Know-how und Ausdauer erfordert. Die gesamte Produktion sei eine Herausforderung an Kreativität und Teamwork gewesen. Eine erfolgreich gemeisterte, wie Wendelgaß zufrieden feststellte. Im Schulsekretariat seien in den letzten Wochen zahlreiche Anrufe eingegangen – mit der Frage, ob die Schüler für weitere Aufträge bereitstünden. 

Ideen genug haben die jungen Leute der JDStudios jedenfalls. Neben Videos produzieren sie auch Lernvideospiele und sind ständig dabei, neue Technologien auszuprobieren. Inhaltlich liegen ihnen die Themen Umwelt und Müll besonders am Herzen. Und so bahnt sich auch bereits die nächste Kooperation mit der Stadt Rastatt an: Von den Jugendlichen vorbereitet ist eine sogenannte Gamification-Mülltonne, von der sie zwei Prototypen entwickelt haben: Sobald jemand etwas in die Tonne wirft, ertönen bis zu 400 verschiedene Laute, gesprochene Sätze oder eingespielte Musikstücke. Die städtischen Vertreter zeigten sich sehr angetan von dem Projekt und sagten zu, es ins städtische Reinigungskonzept aufzunehmen, das gerade neu erarbeitet wird. Brigitte Majer versprach außerdem, Kontakt zu knüpfen zum Verband Kommunaler Unternehmen, um die vielfältigen innovativen Ideen der Schülerinnen und Schüler breiter zu streuen und noch bekannter zu machen. „Wir sind wirklich begeistert von den Ideen der Schülerinnen und Schüler“, so Brigitte Majer. „Ihr Ansatz ist einfach toll, die Stadt mit spielerischer Freude sauber zu halten, den Spieltrieb der Menschen entsprechend zu wecken und sie zu ermuntern, ihren Abfall dorthin zu befördern, wo er hingehört.“

Als Dank für den gelungenen Videoclip über „Müll in Rastatt“ überreichte Bürgermeister Raphael Knoth einen Scheck über 1.000 Euro an die beteiligte Schülerin, die inzwischen Studentin ist, und die beteiligten Schüler. Mit dabei: Schulleiter Gerold Wendelgaß (ganz rechts) und Lehrer Dr. Simon Maria Hassemer (Zweiter von rechts). Foto: Stadt Rastatt.

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