Neue Ausstellung im Stadtmuseum ab dem 17. Februar: Willem den Ouden. Der andere Rhein

Die beiden Werke von Willem den Ouden „Himmel und Wasser V“ – eine Radierung in drei Farben (1980) – und die Lithografie „Der Vermesser“ von 1984 werden in der Ausstellung im Stadtmuseum gezeigt. Fotos: Ben van der Velden

(8. Februar 2019) Dem zeitgenössischen Künstler Willem den Ouden und seinen Werken über die Landschaft am Niederrhein ist die neue Ausstellung im Stadtmuseum Rastatt gewidmet. Unter dem Titel „Willem den Ouden. Der andere Rhein“ sind die Arbeiten des niederländischen Malers, Zeichners und Grafikers vom 17. Februar bis zum 28. April 2019 zu sehen. Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 17. Februar, um 11 Uhr. Geöffnet ist die Ausstellung donnerstags bis samstags von 12 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ins Stadtmuseum kostet drei Euro, ermäßigt einen Euro.

Der Fluss in der Ferne, die Wolken und die Sonne wurden zu einem Hauptthema im Schaffenswerk des 1928 in den Niederlanden geborenen Künstlers. Besonders die Waal, den wasserreichsten Mündungsarm des Rheins, interpretiert den Ouden in seinen grafischen Arbeiten virtuos und in atmosphärisch sich stets verändernden Lichtstimmungen. Über viele Jahre arbeitete er dort in den Sommermonaten fast täglich an Zeichnungen und Aquarellen. Tagebuchartig hielt er den überwältigenden Raum motivisch in gleichen, wiederkehrenden Ansichten fest.

Den Oudens Radierungen lassen sich in ihrer technischen Brillanz mit den Grafiken von Rembrandt vergleichen, während das Licht an die stimmungsvollen romantischen Aquarelle William Turners erinnert.

Der Künstler setzte sich immer wieder aktiv für den Schutz der weiten, großartigen europäischen Flusslandschaft ein. So machte er zwischen 1986 und 1995 in künstlerischen Manifestationen und medialen Auftritten gegen die Verstärkung der Deiche mobil.

Die beiden Werke von Willem den Ouden „Himmel und Wasser V“ – eine Radierung in drei Farben (1980) – und die Lithografie „Der Vermesser“ von 1984 werden in der Ausstellung im Stadtmuseum gezeigt. Fotos: Ben van der Velden

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