Vortrag in der Historischen Bibliothek: Mannheimer Professor spricht über „Alltag im Südwesten 1618-1648“

(18. Januar 2019) Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Hiram Kümper, zu dem die Historische Bibliothek Rastatt alle an Regionalgeschichte Interessierten am Donnerstag,  24. Januar 2019, 19 Uhr, in den Bibliothekssaal des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums (Lyzeumstr. 11) einlädt, endet die Vortragsreihe zur aktuellen Ausstellung „Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648 in Büchern und Bildern“. Kümper, der an der Universität Mannheim Geschichte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit lehrt, wird über den „Alltag im Südwesten 1618-1648“ sprechen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen, die noch bis 3. März 2019 in der Historischen Bibliothek zu sehen ist. 

Der Dreißigjährige Krieg war nicht nur von großen Schlachten und politischen Auseinandersetzungen gekennzeichnet. Das Kriegsgeschehen griff auch unmittelbar in das Alltagsleben der Menschen ein. Tod, Zerstörung und Plünderungen trafen die Menschen besonders in den Gebieten, durch die die Armeen zogen. Auch der Südwesten war dabei nicht nur mehrfach ein Schauplatz von Schlachten, sondern hatte auch unter den Begleitumständen des Krieges zu leiden. Wie lebt man mit einem Krieg, der sich über drei Jahrzehnte zieht? Wie arrangiert man sich? Was heißt es, keinen anderen Alltag zu kennen? Prof. Dr. Hiram Kümper versucht, sich diesen Fragen auf der Grundlage zeitgenössischer Quellen zu nähern.

Plündernde Söldner auf einem Ölgemälde von Sebastian Vrancx, 1620. gemeinfrei

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