Grüße aus Brasilien: Teilnehmer der Bürgerreise nach Entre Rios erleben außergewöhnliche Tage und viel Gastfreundschaft

(17. Oktober 2018) Eindrucksvolle Städte und Landschaften, große Herzlichkeit und Gastfreundschaft: Die 25 Rastatterinnen und Rastatter, die sich teilweise noch bis zum 26. Oktober auf der von Heinrich Juhn organisierten Bürgerreise nach Entre Rios in Brasilien aufhalten, erleben gerade außergewöhnliche Tage auf dem südamerikanischen Kontinent. So berichtet es ganz aktuell Evelyne Kientz aus dem Büro des Oberbürgermeisters, die die Bürgerreise seitens der Stadtverwaltung betreut. Höhepunkt der Reise war am vergangenen Wochenende ein Festakt in Entre Rios anlässlich der seit 30 Jahren bestehenden Städtepatenschaft mit Rastatt. Er fand statt in Anwesenheit von Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Mitgliedern des Rastatter Gemeinderates, die als offizielle Delegation der Stadt Rastatt bei der Bürgerreise dabei sind. Begrüßt wurden die Rastatter vom Präsidenten der Genossenschaft Agraria, Jorge Carl, und von Silvestri Filho, dem Oberbürgermeister der Stadt Guarapuava, zu der die Siedlung Entre Rios gehört. 

Die Bürgerreise hatte nach dem Hinflug am 4. und 5. Oktober mit zwei Tagen Rio de Janeiro begonnen und war dann über eine Besichtigung der weltberühmten Wasserfälle von Iguacu nach Entre Rios fortgesetzt worden. In Rastatts brasilianischer Patenstadt hielt sich die Reisegruppe insgesamt fünf Tage auf und bekam allerlei über die Geschichte der Donauschwaben erläutert, die sich Anfang der Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts in Entre Rios niedergelassen hatten. Im heutigen Leben der Einwohner, davon konnten sich die Reiseteilnehmer vielfältig überzeugen, spielen Traditionen und die Verbindung zur alten Heimat immer noch eine große Rolle. So trägt die bilinguale Leopoldina-Schule in Entre Rios dazu bei, auch in der jüngsten Generation die deutsche Sprache lebendig zu halten. Für diese Schule hatte OB Pütsch extra mehrere Exemplare des Buches von Peter Faller „Ludwig, die Stadtmaus“ mitgebracht. Auch bei Festen und kulinarischen Leckereien, die die Teilnehmer der Reise genießen konnten, zeigt sich die Verbundenheit zur alten Heimat – so beim traditionellen Gerstenfest mit Schwabenball und Gulaschessen. Überall anzutreffen und einfach überwältigend sei die herzliche Gastfreundschaft der Brasilianer, übermittelte Evelyne Kientz. 

Inzwischen haben die Reiseteilnehmer Entre Rios verlassen. Auf dem weiteren Programm stehen unter anderem Besichtigungen der Städte Blumenau, Florianopolis und Gramado. Allerdings werden OB Pütsch und ein Großteil der Reisegruppe bereits am kommenden Wochenende nach Deutschland zurückfliegen und nicht bis zum Reiseende bleiben. 

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