Feierstunde für langjährige Mitarbeiter der Stadtverwaltung: 13 Jubilare geehrt und neun Ruheständler verabschiedet

(21. September 2018) „Danke“ und teilweise auch „Auf Wiedersehen“ sagte Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch bei der Feierstunde für städtische Mitarbeiter am 12. September im Café und Restaurant Pagodenburg. Von den 22 geladenen und langjährigen Mitarbeitern der Stadt wurden sechs für stolze 40 Jahre im öffentlichen Dienst tätig und sieben für 25 Jahre geehrt. Neun Mitarbeiter wurden in den verdienten Ruhestand verabschiedet. „In der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, dass Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber so lange die Treue halten. Ich bin daher stolz und dankbar, dass ich Ihnen heute für Ihre wertvolle Arbeit und Ihren Einsatz danken kann“, so der Oberbürgermeister. Den Jubilaren und Ruheständlern überreichte er Präsente und Urkunden. Die Vorgesetzten der Geehrten nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil. Für den Personalrat sprach Richard Straub den Geehrten seinen Dank und gute Wünsche aus.

Meilenstein 40 Jahre im öffentlichen Dienst

Für ganze vier Jahrzehnte im öffentlichen Dienst geehrt wurden sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einer von ihnen ist Martin Reibelt, der heute den Kundenbereich Ökologie und Grün leitet. Schon von Anbeginn hat der gelernte Ingenieur der Landespflege im städtischen Grün seine Fußspuren hinterlassen, zunächst im Grünflächen- und Friedhofsamt der Stadt, später dann in seinem heutigen Fachbereich Stadt- und Grünplanung. In seiner langen Dienstzeit hat er zahlreiche Spielplätze und -anlagen entworfen, auf denen unzählige Rastatter Kinder gespielt haben und noch spielen. Und er hat für die Anpflanzung Tausender Bäume und Sträucher im gesamten Stadtgebiet und den Ortsteilen gesorgt. Sein Sahnehäubchen war die Neugestaltung der Pagodenburganlage, an der er maßgeblich beteiligt war – vom barocken Brunnen bis zu den Rebterrassen. 

Auch Birgitt Schmitt blickt auf 40 treue Dienstjahre zurück. Seit vielen Jahren ist sie als Schulsekretärin die gute Seele in der August-Renner-Realschule, betreut die Schüler von der Einschulung bis zum Abschluss und hat dabei immer ein offenes Ohr. 

Hermann Werni, der Leiter des Kundenbereichs Grundstückverkehr, ist auch schon 40 Jahre im öffentlichen Dienst beschäftigt. Als Diplomfinanzwirt sorgt er qua Amt dafür, dass der Stadt nicht unerhebliche Einnahmen zugutekommen. In der immer komplexer werdenden Welt der Grundstücksgeschäfte und Grundstücksverwaltung behält Werni mit seinem Fachwissen, seinem Engagement und seiner Erfahrung immer den souveränen Durchblick. Auch dank seines Verhandlungsgeschicks hat er maßgeblich an vielen stadtprägenden Grundstücksgeschäften mitgewirkt wie beispielsweise beim Mercedes-Benz-Werk, beim Rathaus Herrenstraße oder auf Canrobert.

Nicht bei der Feier zugegen, aber dennoch 40 Jahre im öffentlichen Dienst tätig sind außerdem Dietmar Frisch (Stabsstelle Rechnungsprüfungsamt), Franziska Kohmann (Fachbereich Jugend, Familie und Senioren) und Bernd Münster (Fachbereich Sicherheit und Ordnung).

25 Jahre im öffentlichen Dienst

Insgesamt feierten sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr 25-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst. So wie Kinderpflegerin Sandra Manz von der Kindertagesstätte BIBER – Haus für Kinder. Sie betreut dort fürsorglich die Krippenkinder und fördert sie insbesondere im musikalischen Bereich.

Wie vielfältig Verwaltung ist, beweisen die 25 Dienstjahre von Karin Merkel. Seit ihrer Verwaltungsausbildung war sie schon im Sozialamt, in der Stadtkasse, der Personalabteilung, Schulsekretärin in Ottersdorf und Plittersdorf und ist nun Sachbearbeiterin im Kundenbereich Baurecht. Ihre Freundlichkeit und ruhige Art wurden in all ihren Stationen stets geschätzt.

Elisabeth Schullers „Zuhause“ ist der Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Sie kannte ihn schon als Rechts- und Ordnungsamt und leistet dort seit jeher treue Dienste. Schuller ist quasi eine „Frau der ersten Stunde“ des Bürgerbüros und trägt mit ihrer Kompetenz seit vielen Jahren wesentlich zum Erfolg der Serviceeinrichtung bei. 

Für 25 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt, aber bei der Feierstunde nicht anwesend, wurden: Marion Adam (Fachbereich Schulen, Kultur und Sport), Regina Gabriel (Fachbereich Personal, Organisation und EDV), Ursula Lutze (Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Olga Piz (Martha-Jäher-Haus).

Abschied in den verdienten Ruhestand

Nach vielen Jahren im öffentlichen Dienst und bei der Stadtverwaltung Rastatt ist es irgendwann an der Zeit, sich in den Ruhestand zu verabschieden. So auch bei Bernadette Greschner, die zuletzt als rechte Hand von Bürgermeister a.D. Hartweg und Bürgermeister Raphael Knoth das Sekretariat managte. Zuvor war sie 21 Jahre lang im Bürgerbüro tätig und vertrat im Personalrat einige Jahre die Interessen der städtischen Mitarbeiter. 

Auch Edith Lott von der Ortsverwaltung Ottersdorf verabschiedet sich in den Ruhestand. In der Grundschule Ottersdorf und zuvor in der Kita Am Leopoldplatz sorgte sie als Reinemachfrau für Sauberkeit und Ordnung. 

Auch die langjährige Erzieherin Anita Rapp vom Fachbereich Jugend, Familie und Senioren sagt „Auf Wiedersehen“. Dabei hat sie ganz unterschiedliche Kitas von innen gesehen: Rheinau-Nord, Am Leopoldplatz, Kinderschule Amalie Struve und Ottersdorf. Im Vordergrund ihrer täglichen Arbeit standen immer das Wohl des Kindes und gleichzeitig die Zufriedenheit der Eltern. 

Auch Waltraud Smarsly verabschiedet sich von der Stadtverwaltung. Als Reinemachfrau war sie für gleich zwei Fachbereiche tätig: Personal, Organisation und EDV und Schulen, Kultur und Sport. Sie übernahm in ihren Dienstjahren unzählige Aufsichtsdienste und die Reinigung bei verschiedenen Veranstaltungen der Stadt, wie beispielsweise dem tête-à-tête, Weihnachtsmarkt oder den Faschingsumzügen. 

In Abwesenheit offiziell verabschiedet wurden außerdem Teresa Bartoszewski, Valentina Becker und Valentina Müller (alle Martha-Jäger-Haus), Uta Rüdiger (Fachbereich Schulen, Kultur und Sport) und Jürgen Matheis (Fachbereich Bauen und Verkehr).

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