„Thränen des Vaterlandes“: Literarische Matinee in der Historischen Bibliothek am 23. September

(13. September 2018) Vor 400 Jahren brach mit dem Dreißigjährigen Krieg in ganz Europa ein verheerender und langanhaltender Konflikt aus, der die Menschen noch lange Zeit prägen sollte. Die Historische Bibliothek widmet diesem Ereignis bis ins nächste Jahr hinein eine Veranstaltungsreihe. Am Sonntag, 23. September, lädt sie um 11 Uhr zu einer literarischen Matinee mit Texten zum Dreißigjährigen Krieg in den Historischen Bibliothekssaal des Rastatter Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums ein. 

Der Literaturwissenschaftler und Publizist Dr. Johannes Werner lässt in einer Lesung eine Reihe von Autoren dieser und späterer Zeiten zu Wort kommen und bringt damit eine Zeit näher, die von späteren Generationen noch als Alptraum empfunden wurde. „Tränen des Vaterlandes“ nannte Andreas Gryphius das Gedicht, in dem er die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges beschrieb und beklagte. Viele zeitgenössische Dichter taten es ihm gleich. In der literarischen Matinee werden ihre Werke ausführlich zitiert und kommentiert, aber auch spätere Texte von Friedrich Schiller und Bertolt Brecht, in denen das Geschehen gleichsam nachklingt. Auch 400 Jahre später sind diese Texte noch von bestürzender Aktualität. 

Der Bibliothekssaal ist bereits rechtzeitig vor der Veranstaltung geöffnet. Daher kann vorab die Ausstellung im Saal besichtigt werden. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind bei der Bibliotheksverwaltung erhältlich unter Telefon 07222 972-8420 oder per E-Mail an historische-bibliothek@rastatt.de. 

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