Viele kulinarische und kulturelle Höhepunkte bei Bürgerreise nach Fano

(11. September 2018) Italienische Herzlichkeit, kulinarische Köstlichkeiten und kulturelle Vielfalt: Bei der sechstägigen Bürgerreise vom 2. bis zum 7. September in Rastatts italienische Partnerstadt Fano war für die 146 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einiges geboten. Und so wollen die meisten auch gerne wieder in die Partnerstadt an der Adria zu Besuch kommen.

Organisiert hat die Bürgerreise in bewährter Weise Harald Besinger. Und so ließ das Programm keine Wünsche offen. Ein besonderer kultureller Höhepunkt war die Besichtigung der Stadt Pesaro, insbesondere des erst im Frühjahr eingeweihten Kunstwerks von Giuliano Vangi. Der renommierte internationale Künstler ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen – ganz zum Erstaunen und der Begeisterung der Reiseteilnehmer. Schließlich sind sich Vangi und Besinger seit Jahrzehnten freundschaftlich verbunden.

Partnerschaftlicher Höhepunkt war der deutsch-italienische Abend der Associazione Ricreativa Le Fontanelle, einer Vereinigung von Faneser Senioren. Im eigenen Clubheim erwartete die Gäste aus Deutschland ein leckeres und umfangreiches Büffet und ein netter Tanzabend. Die Rastatterinnen und Rastatter hatten als Überraschung für ihre Gastgeber mit Hilfe von Übersetzer Paolo Carosa ein italienisches Lied einstudiert, „Ritorna a Fano“, zu Deutsch „Komm zurück nach Fano“. Fanos Bürgermeister Massimo Seri würdigte in seiner Ansprache die Freundschaft zwischen beiden Städten. Auch Bürgermeister Arne Pfirrmann unterstrich die Bedeutung dieser Begegnungen und freute sich, dass zahlreiche Faneser zu diesem Abend gekommen waren. Darunter waren auch Gustavo Mazzoni, der bei der Partnerschaftsunterzeichnung 1985 Bürgermeister von Fano war, Massimiliano Barbadoro, der Präsident des Partnerschaftsvereins Amici senza frontiere, die Assessorin Caterina Del Bianco und die Präsidentin der Faneser Carnevalesca, Maria Flora Giammarioli. 

Dass die Welt manchmal klein ist, erlebten die Reisteilnehmer im mittelalterlichen Örtchen Gradara, als sie dort zufällig einer Reisegruppe aus Ötigheim begegneten. Diese besuchten zeitgleich ihre Partnergemeinde Gabicce Mare.

Krönender und gleichsam kulinarischer Abschluss am letzten Tag waren ein Besuch auf einem Gut mit Wein-, Oliven- und Getreideanbau und das letzte Essen im Ristorante Monte Nerone in Piobbico mit allem, was die italienische Küche zu bieten hat.

Auf der letzten Etappe der Reise bedankte sich Bürgermeister Arne Pfirrmann beim Organisator Harald Besinger ebenso wie bei den städtischen Mitarbeitern, die tatkräftig zum Erfolg der Reise beigetragen hatten. Der Applaus zeigte, dass Pfirrmann mit seinen Worten den Reiseteilnehmern aus der Seele gesprochen hatte.

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