Geocaching in Rastatt: Studentin Melina Ullrich entwickelt Route für digitale Schnitzeljagd durch die Barockstadt

(28. August 2018) Manch einer kennt es aus dem Urlaub: Menschen, gewappnet mit GPS-Gerät, folgen unbeirrt geheimnisvollen Koordinaten und rätseln neben der einen oder anderen Sehenswürdigkeit über deren Höhe oder die Anzahl bestimmter Steine. In aller Regel sind das keine Verrückten, sondern Geocacher. Und die können sich bald auch in Rastatt an die digitale Schnitzeljagd machen, denn ab Montag, 3. September, hat die Touristinformation Rastatt Geocaching im Angebot. Für die Barockstadt hat Studentin Melina Ullrich eine eigene Route entwickelt. 

An acht Stationen in Rastatt heißt es Rätseln, Suchen und Entdecken

Beim Geocaching erkunden die Teilnehmer die Stadt anhand von Koordinaten interaktiv und draußen. Sie brauchen nichts weiter als ein GPS-Gerät oder Smartphone. An verschiedenen Stationen – in Rastatt sind es acht – erwartet die Suchenden ein Rätsel. Wer es richtig löst, erhält die Koordinaten für die nächste Station. Und wie es sich für eine Schnitzeljagd gehört, wartet am Ende eine Belohnung. Aber eigentlich ist beim Geocaching auch der Weg das Ziel, wie Melina Ullrich verrät. Schließlich gehe es auch ums Suchen, Entdecken und Rätseln. 

Geocaching für Rastatt war Aufgabe ihrer Projektarbeit, das touristische Angebot der Barockstadt zu erweitern. Die 21-jährige studiert an der Dualen Hochschule Ravensburg Destinations- und Kurortmanagement und absolviert seit Oktober 2017 den praktischen Teil ihres Studiums bei der Wirtschaftsförderung und der Touristinformation der Stadt Rastatt. Da sie auch privat gerne und häufig Geocaching macht, war schnell klar: Das soll es auch in Rastatt geben. Zumal in der Region zwar private Veranstalter Geocaching anbieten, eine eigene städtische digitale Schnitzeljagd ist aber eine Rarität. 

Geocaching in erster Linie für Familien, Kinder und Jugendliche

Als Zielgruppe hat sie sich Familien, Kinder und Jugendliche ausgesucht. „Häufiger kommen Jugendliche in die Touristinformation und wissen nicht genau, was sie sich in der Stadt an Sehenswürdigkeiten anschauen sollen“, erzählt sie. „Geocaching ist da eine ganz spannende Möglichkeit“, findet Melina Ullrich. Rund 80 Minuten dauert die Route durch die Innenstadt, bei der die jungen Teilnehmer ihre ganz persönliche interaktive Stadtführung erleben und viel über die spannende Geschichte Rastatts erfahren. „Die Aufgaben an den Stationen sind natürlich lösbar, aber sie sind auch nicht zu einfach gestaltet“, erklärt sie. Für die richtige Antwort müssen die Teilnehmer nicht nur die Augen offen halten und genau hingucken, sondern auch Informationen über die jeweiligen Sehenswürdigkeiten herausfinden. Dabei helfen die Informationstafeln. „Schließlich sollen sich die Geocacher mit Rastatt beschäftigen und die angebotenen Informationen auch wirklich lesen“, findet sie.

Drei Monate hat die junge Studentin über der Route gebrütet, sich Fragen ausgedacht, die Koordinaten und die Rätsel immer wieder getestet. Außerdem hat sie sich den Blick von außen geholt: Ihre Kollegen aus der Wirtschaftsförderung und Auszubildende der Stadt sind die Route abgelaufen. So manches Mal mussten die Koordinaten – und die Rätsel – korrigiert werden. Aber nun steht alles bereit fürs Geocaching in Rastatt.

Flyer gibt's in der Touristinfo und im Internet

Um loslegen zu können, brauchen die Geocacher den Flyer mit den einzelnen Stationen, einen Stift und Lust auf ein kleines Abenteuer durch die Barockstadt. Der Flyer für die Geocaching-Route liegt in der Touristinformation Rastatt am Schloss in der Herrenstraße 18 aus. Er kann auch online unter www.tourismus-rastatt.de heruntergeladen werden. Wenn das neue Angebot gut ankommt, soll es erweitert werden. 

Eine ganz neue Möglichkeit, die Barockstadt zu erkunden, bietet das sogenannte Geocaching. Die digitale Schnitzeljagd für Rastatt hat Studentin Melina Ullrich entwickelt. Foto: Gerhard Dinger
Eine ganz neue Möglichkeit, die Barockstadt zu erkunden, bietet das sogenannte Geocaching. Die digitale Schnitzeljagd für Rastatt hat Studentin Melina Ullrich entwickelt. Foto: Gerhard Dinger

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