Erlös aus der Narrenstrafe 2018: 2.000 Euro für den Verein Familienhilfe und Jugendförderung

(31. Juli 2018) Wenn Rastatts Narrenvereine sich mit Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch zur Narrenstrafe zusammentun, ist nicht nur für beste Unterhaltung gesorgt, sondern auch für großzügige Spenden. Insgesamt 1.249,50 Euro kamen bei der diesjährigen Narrenstrafe durch direkte Spenden von Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Sie hatten damit den besonderen musikalischen Einsatz von OB Pütsch belohnt, der während des tête-á-tête eine besondere Narrenstrafe absolvierte: Am 1. Juni zog er zusammen mit der Schlosswache – einer Einheit der GroKaGe – trommelnd durch die Stadt und sammelte Geld für einen guten Zweck. Den Erlos erhöhte die Schlosswache auf 1.500 Euro. Der Oberbürgermeister wiederum stockte diesen Betrag aus seinen persönlichen Verfügungsmitteln auf 2.000 Euro auf. Die stolze Summe geht an den Verein „Familienhilfe und Jugendförderung e.V.“, der unbürokratisch Rastatter Bürger/innen unterstützt, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind. Unter anderem vergibt der Verein Beihilfen an bedürftige, hilfesuchende Menschen in Rastatt, fördert die Jugendarbeit und bietet soziale Trainingskurse für straffällig gewordene Jugendliche an.

Zur symbolischen Scheckübergabe an den Verein trafen sich Gründungsmitglied Joachim Hils, Oberbürgermeister Pütsch und Vertreter der GroKaGe 1898 Rastatt e.V., der RaKaGe 1924 e.V., der KNG e.V. und der Interessengemeinschaft Rastatter Narren am 30. Juli im Foyer des Historischen Rathauses. 

Hans Jürgen Pütsch bedankte sich bei der Schlosswache, dass man ihn beim Einlösen der Narrenstrafe nicht allein gelassen habe – und überhaupt, dass die Narren eine „flexible Ausgestaltung“ der Strafe ermöglicht hätten. Denn ursprünglich war dem OB auferlegt worden, als lebende Statue seinen Strafdienst zu versehen. 

Joachim Hils, im Hauptberuf städtischer Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Senioren, zeigte sich bei der Spendenübergabe glücklich, „dass mit dem Betrag vielen Menschen geholfen werden kann“. Der gemeinnützige Verein sei 1991 von Mitarbeitern des damaligen Sozial- und Jugendamtes der Stadt Rastatt gegründet worden. Aktuell habe er 47 Mitglieder, die im eigenen Fachbereich, aber auch beim Jugendamt des Landkreises beschäftigt seien. 

Zur Scheckübergabe an den Verein für Familienhilfe und Jugendförderung trafen sich nach erfolgreich absolvierter Narrenstrafe 2018 durch OB Pütsch Mitglieder der Rastatter Narrenvereine am 30. Juli im Rathaus. Foto: Stadt Rastatt

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