Elf Jubilare, zwölf Ruheständler und eine Beförderung: Stadt ehrt langjährige Mitarbeiter

Alle Geehrten des Tages mit Bürgermeister Arne Pfirrmann und ihren Vorgesetzten. Foto: Stadt Rastatt

(23. März 2018) Die einen haben trotz ihrer stolzen 25 Dienstjahre noch ein bisschen Zeit bis zum Ruhestand, die anderen haben ihre vielen Dienstjahre schon hinter sich gebracht und sind frische Ruheständler – für beide Gruppen hatte die Stadtverwaltung Rastatt am 21. März eine Feierstunde im Schulungsraum des Feuerwehrgebäudes organisiert. Bürgermeister Arne Pfirrmann ehrte in Vertretung von Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch 24 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Elf von ihnen zeichnete Pfirrmann für ihre 25-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst aus, zwölf verabschiedete der Bürgermeister offiziell in den Ruhestand und einer Mitarbeiterin händigte er eine Beförderung aus. „Ein herzliches Dankeschön für Ihre engagierte Arbeit für die Stadt Rastatt und Ihren unermüdlichen Einsatz“, dankte Pfirrmann den Jubilaren und Ruheständlern und überreichte Präsente und Urkunden. Bürgermeister Raphael Knoth, Personalchef Klaus Kögel und die Vorgesetzten der Geehrten nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil. Für den Personalrat sprach Richard Straub den Geehrten seinen Dank und gute Wünsche aus.

Ein Vierteljahrhundert im öffentlichen Dienst

Insgesamt feierten elf Mitarbeiter/innen ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. So wie Hannelore Dellmuth. Sie ist seit über 25 Jahren Erzieherin in der Kita Ottersdorf und betreut dort Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Ihr Steckenpferd ist die musische Ausbildung der Kita-Kinder, mit denen sie auch Vereine besucht. Ihr dankte Pfirrmann für ihr Engagement, das den kleinsten Rastatterinnen und Rastatter zugutekomme.

Punktgenau feiert das Ehepaar Gabriele und Siegfried Schäfer von der Ortsverwaltung Wintersdorf sein 25-jähriges Dienstjubiläum beim selben Arbeitgeber. Gabriele Schäfer hat das „Reinigungszepter“ in der Turn- und Festhalle im Ried übernommen. Beinahe Hand in Hand arbeitet sie dort mit Ehemann Siegfried, der neben allerlei Pflege- und Wartungsarbeiten im Ort auch für die Funktionstüchtigkeit der Halle zuständig ist. Ganz zur Freude der Vereine in Wintersdorf, wo die beiden als „gute Geister der Halle“ gelten. Siegfried Schäfer dürfte zudem vielen Besucher/innen des Aalschokkers Heini bekannt sein, die er seit vielen Jahren auf dem Holznachen zum Museumsschiff fährt. Dem Ehepaar dankte Pfirrmann für „50 Jahre gemeinsamer Einsatz für Wintersdorf.“

Zu seinem 25-jährigen Jubiläum beglückwünschte Pfirrmann außerdem Karl-Heinz Frank. Er ist KFZ-Werkstattleiter der Technischen Betriebe. Kein Wunder, denn als Landmaschinenmechaniker-Meister hat er das nötige Know-how. Stets mit technischer Unterstützung zur Stelle ist Frank zudem bei Rastatts kulturellen Veranstaltungen wie dem tête-à-tête, Stadtfest, beim Faschingsumzug oder Kinosommer.

Agnes Geck ist seit 25 Jahren „die gute Seele der Musikschule“, wie Pfirrmann bei ihrer Laudatio hervorhob. Als Sekretärin kennt sie nicht nur alle Instrumente der Städtischen Musikschule Rastatt, sondern auch alle Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte. Sie verwaltet den ganzen Schulbetrieb und hat schon zahlreiche Generationen von Musikschülern durch ihre Ausbildung begleitet.

Nicht nur die Städtische Galerie Fruchthalle feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum, auch Galerieleiter Peter Hank ist schon seit einem Vierteljahrhundert im öffentlichen Dienst beschäftigt. Angefangen als Historiker im Stadtarchiv, ist er seit 2009 offiziell für die Galerie zuständig – und hat mit bedeutenden und außergewöhnlichen Ausstellungen den Rastatter Kunsttempel entscheidend mitgeprägt. Besonders hob Pfirrmann in seiner Rede Hanks gute Vernetzung zu zahlreichen Künstlern sowie seine Kreativität und hervorragende Ausstellungstätigkeit hervor. 

Nicht bei der Feier anwesend, aber dennoch geehrt für 25 Jahre im Dienste der Stadt wurden Rolf-Dieter Barth und Wolfgang Deck vom Fachbereich Technische Betriebe, Roswitha Gomes vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung sowie Jürgen Namyslo und Susanne Schwall vom Fachbereich Bauen und Verkehr.

Diese Mitarbeiter blicken auf stolze 25 Dienstjahre zurück. Foto: Stadt Rastatt

Abschied in den verdienten Ruhestand

Die Stadt in Richtung Ruhestand verlassen haben zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fast 33 Jahre hat Herta Kawelius als Reinigungskraft bei den Technischen Betrieben in der Platanenstraße zuverlässig für Sauberkeit gesorgt – ob in den Umkleide- und Sanitärräumen, den Büros oder der KFZ-Werkstatt. Nun ist bei ihr verdienter Ruhestand angesagt. 

Ebenfalls aus dem Arbeitsleben verabschiedet wurde Anita Kühn aus der Ortsverwaltung Plittersdorf. Dort war sie quasi Mädchen für alles, von der Friedhofsverwaltung übers Meldewesen hin zum Gemeindeblatt hat sie ganz unterschiedliche Aufgaben erledigt. Als Mitarbeiterin mit den meisten Kundenkontakten in der Ortsverwaltung wird sie sicherlich vielen Plittersdorferinnen und Plittersdorfern fehlen. 33 Jahre stand sie im Dienste Plittersdorfs und 43 Jahre im Dienste der Stadt. 

Bis zu ihrem wohlverdienten Ruhestand war Tamara Lang gute 16 Jahre lang als Reinigungskraft bei den Technischen Betrieben beschäftigt, und zwar in einem besonders sensiblen Bereich: den Friedhöfen. So reinigte sie dort unter anderem die Kühlzellen für die Verstorbenen und die Trauerhallen. Keine alltäglichen Aufgaben also. Bestattungsunternehmer und Friedhofsbesucher schätzten ihre Arbeit umso mehr. 

Nach 26 Jahren verabschiedete sich Gerhard Stupfel aus der Ortsverwaltung Ottersdorf, wo er im örtlichen Bauhof tätig war. Besonders am Herzen lag ihm die Pflege des Friedhofs.

Kurz vor Weihnachten 2017 hatte er seinen letzten Arbeitstag, nun hat Bürgermeister Pfirrmann den ehemaligen Leiter des Kundenbereichs Baurecht, Harald Wiegand, ganz offiziell in den Ruhestand verabschiedet. 38 Jahre hat er die Bauvorhaben der Stadt begleitet und neben großen Projekten wie der Daimler-Ansiedlung oder der SchlossGalerie auch zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ihre Bauvorhaben ermöglicht.

Neu-Ruheständler sind außerdem Daria Baron, Lidia Giss, Martha Kolmar und Wolfgang Scheffler vom Martha-Jäger-Haus, Christine Kalter vom Fachbereich Schulen, Kultur und Sport, Wolfgang Müller vom Fachbereich Technische Betriebe und Bürgermeister a.D. Wolfgang Hartweg. Sie konnten an der Feierstunde nicht teilnehmen. 

Beförderung als Aufstiegsbeamtin

Über eine ganz besondere Beförderung freute sich Rebecca Fantini aus dem Kundenbereich Grundstücksverkehr: Sie ist als sogenannte Aufstiegsbeamtin vom mittleren in den gehobenen Dienst aufgestiegen. 

Nach vielen Jahren bei der Rastatter Stadtverwaltung heißt es „Auf Wiedersehen“ für die Ruheständler. Foto: Stadt Rastatt

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