Erste Flüchtlingsfamilien ziehen im Bittlerweg ein: Infoveranstaltung für Anwohner am 12. März

(8. März 2018) Vor weniger als einem Jahr war Spatenstich, nun ist die neue Flüchtlingsunterkunft im Bittlerweg 7 bezugsfertig: Am 13. und 14. März werden dort elf Familien aus Syrien, Somalia, Afghanistan, Iran, dem Libanon und Irak einziehen, insgesamt 59 Personen. Um die Anwohner/innen zu informieren und Fragen rund um eine gelingende Nachbarschaft zu beantworten, lädt die Stadt zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein am Montag, 12. März, um 18 Uhr im Naturfreundehaus in der Brufertstraße 3. 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Raphael Knoth werden die städtische Beauftragte für Chancengleichheit und Integration, Petra Heinisch-Hildenbrand, und der Leiter des Kundenbereichs Ordnungsangelegenheiten, Christian Junger, die Anwesenden über Fakten rund um die Anschlussunterbringung und die Belegung der Wohnungen im Bittlerweg informieren. Martin Rieger vom städtischen Kundenbereich Hochbau erläutert den Neubau der Flüchtlingsunterkunft, die später als bezahlbarer Wohnraum genutzt werden soll. Und Edward Janzer von der Sozialberatung für Flüchtlinge im Landratsamt berichtet über die Betreuung der Flüchtlinge. Selbstverständlich ist ausreichend Zeit für Fragen der Anwohner/innen. 

Hintergrund: Die neue Flüchtlingsunterkunft im Bittlerweg 7

Der Bittlerweg 7 war der erste Standort, den der Gemeinderat 2015 für die Unterbringung von Anschlussflüchtlingen festgelegt hatte. Im Mai 2016 hatte der Gemeinderat dann die Planung eines Neubaus in Massivbauweise mit der Folgenutzung als bezahlbarer Wohnraum beschlossen. Am 11. April 2017 erfolgte der Spatenstich, nun ist der dreigeschossige Neubau mit einer Wohnfläche von 1.170 Quadratmetern und acht Dreizimmer- sowie neun Zweizimmer-Wohnungen fertig. Das Gebäude bietet zunächst Platz für bis zu 110 Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung. Später soll es für Sozialwohnungen genutzt werden und bezahlbaren Wohnraum für rund 50 Personen bieten. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Die Stadt erhielt außerdem Fördergelder in Höhe von 715.000 Euro aus dem Landesförderprogramm „Wohnraum für Flüchtlinge“.

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