Schüler entdecken mit Friedrich Kaiser das 19. Jahrhundert – Museumspädagogisches Angebot des Stadtmuseums

(19. Februar 2017) Spannende Reise in die Zeit vor den Fotos: Wie im 19. Jahrhundert die Bilder in die Zeitung kamen, können Schülergruppen noch bis Ende März im Stadtmuseum Rastatt erleben. Das museumspädagogische Angebot ist Teil der Sonderausstellung „Friedrich Kaiser. Zeitzeuge eines unruhigen Jahrhunderts“ und wird auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten angeboten. Die Schülerinnen und Schüler nehmen Kaisers lebendige und detailreiche „Bildberichte“ genau unter die Lupe und halten interessante Details mit dem Bleistift fest. Danach übertragen sie die Arbeiten in Styroporplatten und fertigen gedruckte Abzüge ihrer Werke fest – fertig ist das Zeitungsbild in der Machart des 19. Jahrhunderts.

Die Museumsentdecker treten damit in die Fußstapfen begabter Zeichner und Maler, die „damals“ loszogen, um Kriege, den Eisenbahnbau oder das Leben in den Städten und Dörfern grafisch festzuhalten. Die Druckereien fertigten dann Lithografien an, die in den Zeitungen vervielfältigt wurden. Kaisers Arbeiten bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Programms einen reichen Fundus an spannend präsentierten Szenen: Preußische Soldaten, die während der Badischen Revolution von 1849 Rastatt belagern, Arbeiter, die einen Tunnel für die Rheintalbahn graben, Kuhfuhrwerke und Bauern, die vor den lärmenden Eisenbahnen Reißaus nehmen – Kaiser erfasste mit seinem Zeichenstift alles bis ins kleinste Detail.

Anmeldungen unter Telefon 07222 972-8400 oder -8401 oder per E-Mail an museen@rastatt.de. Auf der Internetseite der Stadt Rastatt (www.stadtmuseum-rastatt.de) findet sich ein ausführlicher Flyer zum museumspädagogischen Programm.

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